Neben Kupfer wird nun Carrara Marmor verstärkt als Hauptdarsteller im aktuellen Interieur besetzt und findet sich nicht nur in den Kollektionen der italienischen Firmen, sondern auch bei der internationalen Konkurrenz wieder.

Kaum ein Material ist so langlebig, edel und exklusiv wie Marmor. Marmor wirkt auf sich gestellt am schönsten. Die Qualität des Materials liegt in den individuellen Adern, den pastellen, natürlichen Nuancen und im Eigenglanz des Natursteins. So wie bei den Garderobenhaken von Nikolas Kerl, der den polierten Marmor mit einer Fassung aus naturbelassener Esche kombinieren. Die in ihrer Größe – im Vergleich zum Standard – leicht überdimensionierten Haken inszenieren den Werkstoff an der Wand wie eine steinerne Ahnengalerie und zeigen die Vielschichtigkeit und Plastizität des Werkstoffs.

Foto: Björn Allemann

Von Jahrhunderten geformt und gezeichnet, macht die Maserung des Marmors die besondere Qualität aus. Genau diese Maserung macht auch jede Salzmühlen der Serie „Craft“ des dänischen Hersteller Normann Copenhagen zum Unikat. „Ich habe „Craft“ in einer klassischen Form gestaltet, als Materialien jedoch weiße Eiche und Marmor verwendet, die selten für Mühlen eingesetzt werden. Die Musterung des Marmors erinnert zudem an Salz und Pfeffer. Ich arbeite gerne mit widererkennbaren Elementen und gebe ihnen eine neue Dimension“, so der Designer Simon Legald.

Salzmühle von Normann Copenhagen

Doch nicht nur Wohnaccessoires aus echtem Marmor, sind ein Highlight – auch Marmorprints sind eine Augenweiden. Ob auf Bettwäsche, Sammelboxen, iPhone Hüllen oder einer Tapete, die Marmor Maserung sorgt überall für schlichte Sch

 

//Regina Schubert