UP by Jawbone – von zu wenig Schritten und zu vielen Kalorien

UP by Jawbone – von zu wenig Schritten und zu vielen Kalorien

Ich mag Sport und gesunde Ernährung – ich glaubte sogar ich würde mich recht gut ernähren und sportlich gesehen, ja nagut, da könnte man noch mal angreifen. Aber ich sollte doch eines Besseren belehrt werden:

Seit einigen Tagen teste ich Up by Jawbone, ein Armband, das meine Aktivität misst und so einige Daten rund um meinen Körper sammelt, um mich aktiver und gesünder zu machen. Das Band zählt zum einen meine täglichen Schritte, meinen Schlaf und die einzelnen Lebensmittel, die ich tagtäglich zu mir nehme.

 

Nach meinen ersten Reporting-Tagen fiel mir aber so einiges aus dem Gesicht. Zum einen setzt man sich natürlich Ziele, die beginnen bei den Schritten, dem Schlaf und dem Gewicht.

Ich habe mich bei meinen persönlichen Zielen natürlich nicht an utopischen Werten orientiert, wohl aber an einem, sagen wir, Durchschnittswert und so sagte die zugehörige iPhone App, dass es durchaus nicht abwegig ist, 10.000 Schritte ab Tag zu machen, ca. 8h zu schlafen und bei einem Gewicht von 57kg kann ich ca. 1800 kcal zu mir nehmen ohne an Gewicht draufzulegen. Aber ich will ja ein wenig an meiner Frühlingsfigur arbeiten und setzte mir das Ziel 3 kg abzunehmen. Die App berechnet automatisch wie viel weniger kcal ich am Tag zu mir nehmen darf, dabei wird aufgeschlüsselt in die Guten und die Schlechten Lebensmittel.

Gut, habe ich so eingegeben, am ersten Tag, es war Wochenende und schönes Wetter, machte ich einen Spaziergang und mit 26.650 Schritten wohl die höchste Distanz, die ich jemals laufen werde. Die Tage danach musste ich wirklich feststellen, wie wenig ich mich bewege, ich schwanke an normalen Tagen zwischen 5.000 und 7.000 Schritten. Das muss mehr werden. Auch stelle ich mit bitterem Nachgeschmack fest, wie eingefahren meine Essgewohnheiten sind und wie einseitig auch dabei. Von den gesunden Ballaststoffen beispielsweise könnte ich Tonnen essen, die esse ich aber tatsächlich gar nicht, stattdessen schlagen die Zeiger bei Zucker, Kohlenhydraten und Fetten aus. Oh man, ich fühle mich schuldig und ertappt.

Es ist interessant zu sehen wie sich bereits nach einigen Tagen mein reelles Bewusstsein für die einzelnen Lebensmittel gewandelt hat, wie ich sogar eine Haltestelle früher aussteige, nur um auf meine Schritte zu kommen oder mehr auf dem Tacho zu haben und wie sich mein Kampfgeist urplötzlich wieder zurückmeldet. Freunde, ich sage, euch das Ding macht ein schlechtes Gewissen und zeigt  klipp und klar, so geht es nicht weiter.

Ich werde das Ganze jetzt weitermachen und mich mit diesem Thema in 6 Wochen wieder zurückmelden, dann möchte ich aber auch von euch hören, was ihr in Richtung Frühlingsfigur macht. OKAY?

***in Kooperation mit Jawbone***

Editorial: Black and White

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