UP by Jawbone – Meine Ergebnisse auf dem Weg zur Frühlingsfigur

UP by Jawbone – Meine Ergebnisse auf dem Weg zur Frühlingsfigur

Vor wenigen Wochen habe ich euch ein kleines Armband vorgestellt, das imstande gewesen wäre meine Lebensgewohnheiten um 180° zu drehen. Ich habe mir viel vorgenommen, könnt ihr euch erinnern?

Mein Ziele waren die optimale Schrittanzahl von 10.000 zu schaffen, 8 Stunden Schlaf pro Tag und meine Kalorien zählen und evtl. reduzieren, so dass ich eventuell 3 kg abnehme. So jetzt wird Bilanz gezogen!

Ich habe es in 6 Wochen nicht geschafft auch nur eines meiner Ziele zu erreichen!

Das klingt vernichtend, aber von vorne:

Die ersten zwei Wochen war ich hochmotiviert. Jeden Tag habe ich akribisch alles dokumentiert was diese kleine App von mir wissen wollte. Ich habe schnell gemerkt wo meine heimlichen Fallen schlummerten, nämlich in den unzähligen Kaffees und Snacks, die ich mir einverleibe, wenn ich unter Druck stehe. Druck und Arbeit sind wohl meine Hauptfeinde bei diesem Versuch. Morgens versuche ich bis auf den letzten Drücker im Bett zu bleiben, nur um dann zu merken, dass ich spät dran bin. Ich konnte gar keine Schritte gut machen, weil ich ständig zu spät war und dann ein Taxi nehmen musste.

Meine Hauptarbeitszeit verbringe ich am Rechner in unterschiedlichen Büros. Natürlich gehe ich auch viel zu Fuß, aber mehr als 6.000 bis 7.000 Schritte sind partout nicht drin, da konnte ich mich förmlich auf den Kopf stellen. Wobei das wohl auch eher kontraproduktiv wäre. Und der Trick eine Station eher auszusteigen um ein paar zusätzliche Schritte zu sammeln, funktionierte nur dahingehend, dass ich meckernd wie ein kleines Kind zweimal einen Umweg gemacht habe. Beim nächsten Versuch bin ich aus Faulheit sitzen geblieben. Prima, denkt ihr euch vielleicht. Ja, ich denke auch Prima und ärgere mich weiter über mich selbst.

Beim Thema Kalorien waren wir schon mal kurz, Kaffee und Snacks sage ich nur. Diese beiden Endgegner haben Kalorien, da rolle ich immer noch mit den Augen. Wenn ich morgens mein belegtes Brötchen esse, (nein, ich bin keine von denen, die sich nur von Beeren ernährt) waren 80% meines Kohlenhydrat-Bedarfs gedeckt und ich wusste schon innerlich

„Shit! wie soll ich diesen Tag überstehen?“

All in All habe ich zwei Kilo abgenommen, aber nicht wegen meiner gesunden Lebensweise, sondern einzig und allein weil ich verdammt nochmal so viel Stress hatte, dass ich sogar manchmal wirklich vergessen habe zu essen.

Hinzu kommt, dass meine Schwiegermama in spe dieses Armband auch benutzt und zur selben Zeit skifahrenderweise in den Alpen unterwegs war. Natürlich erreichte sie ihre Tagesziele immer und erhielt auch prompt mittags um 12 ihre Erfolgsmeldung. Und natürlich ließ sie mich das prompt wissen und meine Motivation schrumpfte gen Keller.

Das Armband hat mich also geschlagen und gefühlt jeder andere auf diesem Planeten auch. Meine Schlafzeit ist auch nicht nach oben gegangen, sondern eher nach unten. Jetzt denkt ihr vielleicht, was sitzt denn da eigentlich für ein Wrack am andern Ende des Rechners? Zu recht! Aber ich muss sagen, in meinem Freelancer-Leben gibt es nun mal Ups und Downs was die Arbeitszeit betrifft. Manchmal ist es schlicht und ergreifend nicht möglich einen konstanten Alltag aufrecht zu erhalten, geschweige denn zu planen. Was ich aber gelernt habe ist, wie ich mich eigentlich selbst verarsche bei jedem Kaffee und bei jedem Mini-Snack, den ich nicht dokumentiert habe. Ich gebe hiermit reumütig zu die Bilanz gefälscht zu haben um in der App besser wegzukommen. Und das ist der Fehler.

 

Ich sollte mir wohl kleinere Ziele setzen, wie etwa weniger Kaffee, am Wochenende 8 h Schlaf und mindestens eine Joggingrunde pro Woche. Das ist für mein Leben realistischer und wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja mal einen Alltag zu etablieren, der mich an die 10.000 Schritte heranbringt. Sorry Freunde, ich wollte euch zeigen, dass es klappen kann, dass es nur eines starken Willen bedarf seine Gewohnheiten zu ändern. Aber manchmal muss man sich eben eingestehen, dass auch kleinere Schritte in einer längeren Zeit den erhofften Erfolg bringen können.

*** in Kooperation mit Jawbone***

Styling: das Acne Kleid in zwei Versionen

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Outfit: Sonntagsspaziergang in der Stella McCartney Culotte

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