Trend: Utility Wear

Trend: Utility Wear

Ich bin ein Kind der frühen Neunziger und ich glaube in keinem Jahrzehnt wurden so viele Filmklassiker aus dem Boden gehoben wie in diesen Jahren. Wie ich darauf komme? Nun ich habe an meinem Osterwochenende die regnerische Zeit genutzt und habe das Internet ausgestellt und die Glotze an. Ich war überrascht welche cineastische Meisterleistung Streifen wie „The Rock“ mit Nicolas Cage und Sean Connery einst waren. Bißchen hanebüchen zwar, aber trotzdem irgendwie fesselnd. Was mich am Bildschirm hielt, war zum einen der Spannungsbogen, zum anderen eine Ermangelung andere Filme und ACHTUNG: die Klamotten.

Für mich war der Film „The Rock“ eine reine Fundgrube modischer Ansagen. Erst einmal die 90er-Jahre Casual Wear, die aus Levis 501, weißen Reeboks und einem braunen Wollmantel in überschnittener Form besteht. Dann kam Sean Connery mit einem riesigen Kastenanzug a la Balenciaga um die Ecke und dann als die modische Spannung gar nicht mehr weiter steigerbar erschein, sprangen die Armytruppen des Sondereinsatzkommandos mit kleinen Wollkäppis durch ein unterirdisches Tunnelsystem. Schwarze Einteiler, grüne Miliary-Pants, hunderte Taschen an Jacken und Hemden, Gürtel für das Überlebens-Equipment und nein ich lese nicht gerade die Vogue-Startseite vor. Das war The Rock von 1996. Heute 21 Jahre später sind es die Girls, die sich die Mehrzweckjacken überwerfen, ihre Armyhosen extra hoch ziehen und den Bauchtaschen eine neue Chance geben. Was sagt ihr? Macht ihr mit beim Team Utility Wear? Ich für meinen Teil werde euch in den kommenden Tagen meine Interpretation vorführen. In diesem Sinne: Peace.



Bilder im Header: Kenzo, Marni, Stella McCartney, Pinterest



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