Travel Diary: Rom

Travel Diary: Rom

Fast einen Monat ist es schon her, dass wir allesamt Rom unsicher machten. Wir lagen in Parks, schipperten über Seen und entdeckten neue Winkel der Stadt. Jeden Tag ein Eis, eine Pasta und ein wenig Rotwein. Vier Wochen sind wir nun schon wieder hier und von der Erholung ist kein Funke übrig geblieben. Eigentlich wollte ich aus dem Posting einenArtikel darüber machen, wie schön Rom und seine Parks ist und obendrauf ein Outfit präsentieren. Jetzt möchte ich nur noch im Lotto gewinnen und auswandern. 

Kennt ihr das, ihr verreist und eine Blase aus Zufriedenheit stülpt sich über euch? Von Stress ist keine Rede und die To-Dos und Pläne scheinen weit, weit weg zu sein. Sobald man aber wieder in die heimische Ordnung eintaucht, kommt alles zurück: Geldsorgen, Jobsorgen, Kindersorgen und obendrauf die typische Portion Berliner Schroffheit. Es fällt einem auf, das niemand Rücksicht nimmt, nicht auf dich noch auf das Kind. Die Leute pöbeln dich an und falls du denkst eine Jobzusage sei auch eine Jobzusage, Fehlanzeige. But shit happens.

Das Leben ist nicht immer rosarot, das ist mir schon bewusst, aber manchmal wünsche ich mir die Blase der Zufriedenheit einfach in Berlin. Eine Blase an der erst einmal alles abprallt, wie im Urlaub. Gerade habe ich online ein paar Artikel zum Thema Urlaub in der Heimat gelesen, und dass das möglich sei, dass man das machen solle und dass man einfach in seiner Stadt neue Wege erkunden solle. Finde ich ja gut, aber hat man dann noch den nötigen Abstand zu Arbeit, Routine oder Pflichten?

Woran liegt das nur, dass man woanders einfach abschalten kann, in heimischen Gefilden aber nicht – ganz im Gegenteil.

Wir haben schon den nächsten Urlaub gebucht! Ich will wieder zurück in meine Blase. 

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Kleid Uniqlo X Lemaire, Ohrring Mango, Tasche Esprit, Brille Céline




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