Stine Goya A/W 13

Stine Goya A/W 13

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Seit 2006 lässt Stine Goya Mädchenträume wahr werden, sie handeln von Sagen, Elfen und Zirkusakrobaten und haben durch ihre leichte Farbigkeit und den Hang zum Goldenen doch immer etwas feenhaftes.  In ihrer Kollektionspräsentation zur Copenhagen Fashionweek bekommt dieses Feenland zum ersten Mal einen diktatorischen Unterton. Dunkle Farben mischen sich in das doch sehr verzuckerte Goya-Universum und strenge Linien brechen die stets so leicht fallenden Silhouetten.  Was ist passiert? Nichts, warum auch.

Stine Goya behält ihre Handschrift und wirkt erwachsener. Mit ihrer Reise zum Mond und zu den Sternen zeigt sie nur noch eine Fabel als Randerscheinung. Was aber durchaus mehr überzeugt, sind Stine Goyas Prints. In schwarz/weißem Kontrast erinnern sie zunehmend an den Rorschach-Test der 60er Jahr und nicht nur der lässt alte Zeiten aufleben, es sind auch Goyas Hütchen, die diesem Anschein gerecht werden. Dennoch hat Stine Goya in ihren Vorgänger-Kollektionen Linien kreiert, die sie unabdinglich in jeder ihrer Werke einfließen lässt. Ihre Spezialität sind kleine Jäckchen und Mäntel mit einer doppelten Reverslinie, die sie auch im nächsten Winter exklusiv einsetzt; in einem grünen Leder.  Ihre Kollektion macht mit Farben wie Pink und Orange einen starken Eindruck, der durch das Goldenen immer wieder an die zauberhafte Märchenwelt erinnert wird.

 

Bilder: PR

Henrik Vibskov AW 13

Henrik Vibskov AW 13

Cheap Monday A/W 13

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