Labelwatch: Ellery

Labelwatch: Ellery

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Die australische Vogue sagte über ihren Erfolg, es wären ihre weitreichenden Kontakte und ihre Erfahrung gewesen, die ihr Label Ellery bereits von Anfang an so enorm starten ließ. Tatsächlich so sagt, Kym Ellery selbst über ihr gleichnamiges Label Ellery, sei es harte Arbeit, jede Menge Biss und natürlich steckt auch ein Quäntchen Glück hinter jedem Step.

Mit Erfahrung meint die australische Vogue wohl die vier Jahre beim Avantgarde Magazine Russh dessen kreativer Teil Kym einst war oder vielleicht die Londoner Ausschweife, um am Central Saint Martins Illustration zu studieren? Man kann es nicht genau sagen, was aber tatsächlich feststeht, die enorme Kreativität ist nicht zu übersehen.

In Kym Ellerys Herbst/Winter Kollektion kann man annehmen, die Designerin käme aus Schweden und hat zu lange Urlaub in Griechenland gemacht, aber dies nur als Scherz am Rande, denn Gold und hellblau dominieren das Bild, bis der Spätsommer geht und sie die Kleidung in fade Töne steckt: Grau, mattes Weiß mit leichten metallischen Akzenten schließen das winterliche Bild, welches Lagen einschließt und den Mantel als Keypiece in den Vordergrund rückt. Die Designerin Kym Ellery zeigt ihre Kollektionen zweimal jährlich zur Mercedes-Benz Fashion Week Australia und gehört mittlerweile neben Proenza Schouler oder Rad Hourani zur neuen Generation Mode, die nicht jedermanns Geschmack treffen, aber Mode leben, als gäbe es nichts anderes auf der Welt. Neben Kunstprojekten in Paris und Australien kann man Ellery auch in Kombination mit Graz Mulcahy oder als Koop via Sportsgirl antreffen.

(Photos: Ellery)

Copenhagen: Stine Goya S/S 2013

Copenhagen: Stine Goya S/S 2013

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