label we love: Jourden

label we love: Jourden

Das erste Mal, dass Jourden meinen modischen Horizont erreichte, war in 2015 bei den unzähligen Runden des LVMH Prizes. Leider schaffte es damals das Label von Alex Leung und Anais Mak nur bis ins Halbfinale – gewonnen hat damals Marques Almeida, der mit seinen Open End Designs für eine wahre Denim-Welle sorgte.

JOURDEN_AW16_Lookbook

 

Heute liegt der Fokus aber auf den Zweitplatzierten, Jourden, die sich kurz nach der Uni am Studio Bercot Paris gründeten, das war in 2012. Jourden ist zwar noch als Newcomer-Label gelistet, wird aber schon von den Großen Namedroppern vertrieben, u.a. Colette, Opening Ceremony oder Barneys.

Sie selbst beschreiben ihr Design als frech, unangepasst, tough und als kompromisslos weiblich mit einem eindeutigen maskulinen Unterton.

„In our times, to be proper means very rebellious“.

Wie das in einer Kollektion aussieht, zeigt ihr aktuelles Lookbook für den Herbst 2016. Sie experimentieren mit Stoffen und Formen und bauen eine vollkommen weibliche Silhouette, die aus der typischen Norm springt. Sie spielen mit Cut-Outs im Rückenbereich, ziehen Säume einfach an einer Seite lang oder lösen die Ärmelpartien von den Schultern. Okay, zugegeben, das ist jetzt nicht gerade die Neuerfindung des Rads, aber im Zusammenspiel mit ihren Mustern und Stoffen wirkt die Kollektion unglaublich stimmig, cool und beinahe etwas düster. Und genau das wird in diesem Herbst den Zeitgeist treffen. Dunkle Romantik könnte man das Ganze nennen. Hier kommen Auszüge aus dem Lookbook für euch:

Pics via PR


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