Label Watch: Edit – The Label

Label Watch: Edit – The Label

No Style – The new Style

Wo bekommt man heutzutage Inspirationen her? Gute Frage, bis vor einigen Jahren hätte ich noch gesagt: Blogs! Heute ist es eindeutig Instagram. Man scrollt sich durch den Feed großer Magazine, Freundinnen und instagrammisierter Stil-Ikonen und zu meinem Glück steht in den meisten Fällen auch das Label ver-hashtegged darunter.

Einen Klick später folge ich auch dem Label und sehe, was mein Auge glücklich macht: einfache Designs in einem ebenso einfachen Posing, ein Model, das auch meine beste Freundin sein könnte und das, all-in-all, meiner Identifikation des alltäglichen Stylings entspricht. EDIT

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Wenn Yasmin Sewell ein Dress trägt heißt das Augen und Ohren spitzen, die Frau weiß wo junge Talente herkommen und ob sie das Potenzial haben im hiesigen globalen Modemarkt zu bestehen. Mit EDIT hat sie wieder einmal ein Brand gefunden. Das Schöne an EDIT? Es nimmt den Druck raus. Wir müssen im normalen Leben nicht aussehen wie die Paradiesvögel, vielleicht entspricht es ja noch nicht mal unserem Geschmack und nur weil Instagram Models einen Look proklamieren und alle anderen Magazine mit aufspringen, heißt das doch noch lange nicht, dass der im Alltag auch funktioniert.

Bei EDIT läuft das anders. Die Schnitte sind einfach, die Teile simpel, das Styling cool. Klingt nach Normcore, nicht wahr? Ach ja, das ist ja mittlerweile uncool, diese modische Phase ist doch eigentlich vorbei!? Aber das meine ich mit Druck rausnehmen.

Also in diesem Sinne:

No Style – The new Style.

Klickt euch durch die Pics: Spring 2015

Yves Saint-Laurents skandalöse 1971er Kollektion in der Piere Bergé Fondation

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My little Paris – Editorial

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