Kommentare zur Modewoche: Masha Sedgwick, Bloggerin & Influencerin

Kommentare zur Modewoche: Masha Sedgwick, Bloggerin & Influencerin

Masha Sedgwick ist erfolgreiche Bloggerin, ein Beruf der heute nicht nur gutes Aussehen und Disziplin erfordert, sondern auch fotografisches Talent, redaktionelles KnowHow, technische Erfahrungen, Social Media Skills, am besten noch ein ausgefallener modischer Stil und ich könnte diese Liste weiter und weiter führen. Ach ja, seit neustem macht Masha mit Bloggerkollegin Lisa auch einen Podcast, hört ihn euch mal an, die Girls haben auch eine Folge über die Fashion Week gemacht. Manchmal frage ich mich bei soviel Outcome woher sie die Zeit nimmt, jedes Bild egal, ob in Social Media oder Blog muss ja schließlich von langer Hand geplant werden.

Ich habe Masha erst nach der Berliner Modewoche gesehen und sie sofort gebeten unseren Fragebogen auszufüllen. Here we go:


MC: Wie bereitet du dich auf die Berlin Fashion Week vor? Wie selektierst du die diversen Veranstaltungen?

MS: Hauptsächlich sind viele organisatorische Dinge vorher zu klären: Blogposts planen, Outfits vorbereiten, Fittings und Termine organisieren. Alles muss vor der Fashion Week passieren, denn währenddessen ist man so eingespannt, dass man über jede Minute Verschnaufpause glücklich ist. Dann überlege ich mir, welche Shows ich besuchen möchte und akkreditiere mich dafür, dazwischen lege ich mir Termine. Da viele Shows an unterschiedlichen Locations stattfinden und ich deswegen nicht überall hingehen kann, erstelle ich auch gleichzeitig eine Prioritätenliste.

MC: Mal ganz ehrlich: Überlegt du dir Outfits?

MS: Definitiv! Morgens habe ich da keinen Nerv drauf. Häufig entscheide ich mich für meine neusten Eroberungen und versuche aktuelle Trends aufzugreifen und sie mit Lieblingsstücken zu kombinieren. So ein Fashion Week Outfit sollte zwar irgendwie angesagt sein und auffallen, aber ich muss mich dennoch wohlfühlen.

Masha Sedgwick in Marina Hoermanseder

Masha Sedgwick in Marina Hoermanseder

MC: Ist die Berliner Modewoche für dich eine Inspiration?

MS: Definitiv! Berlin hat modetechnisch einiges zu bieten und kann teilweise auf dem internationalen Parkett mithalten. Außerdem sind Berliner Looks oft tragbarer.

MC: Hast du neue Trends, Ideen oder Labels gefunden?

MS: Spontan fällt mir dazu nichts ein.

MC: Welcher Designer war dein Favorit?

MS: Dorothee Schumacher hat wunderschöne feminine Looks mit einer Cool- und Edgyness rübergebracht, da kam ich sofort ins Schwärmen.

MC: Was ging absolut gar nicht?

MS: Das omnipräsente Gucci-Shirt.

MC: Welches Kleidungsstück verbindest du mit Berlin?

MS: Die Bomberjacke. Die geht in Berlin immer.

MC: Trägst du selbst deutsche Labels?

MS: Lala Berlin, Dawid Tomaszewski, Marcel Ostertag. Es gibt schon wirklich viele schöne Labels based in Germany.

MC: Was war die Quintessenz dieser Modewoche?

MS: Ich fand speziell in dieser Saison hat sich die Berliner Modewoche enorm verbessert, einerseits durch die neue Location, auf der anderen Seite aber auch durch die schönen Designs, die gezeigt wurden. Berlin ist nun mal nicht Mailand oder Paris, sondern besticht durch den urbanen und auch rauen Charme und genau dieser kam diesmal perfekt rüber. Vielleicht hat Berlin in dieser Woche ein Stück weit auch zu sich selbst gefunden.

MC: Danke liebe Masha.




Kommentare zur Modewoche: Heute Wir!

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Kommentare zur Modewoche: Julia Hackober, Features Editor bei der WELT & ICONIST

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