Hallo Ihr Lieben!

Hallo Ihr Lieben!

Ich weiß nicht wie oft ich schon versucht habe diesen Artikel zu schreiben, 5mal, 7mal? Entweder hatte ich den Kleinen auf dem Arm und einhändig zu tippen geht irgendwie nicht, das nächste Mal war ich super wach, aber gehirnlos. Voller Tatendrang setzte ich mich an den Rechner um 5 Minuten später nicht mehr zu wissen, was ich eigentlich wollte. Und so erging es mir Woche um Woche. Das Leben mit Kind rast irgendwie, aber das können die Mütter unter euch bestimmt bestätigen. Rio Riot, wie wir unseren Sohn liebevoll nennen, ist mittlerweile schon 2 Monate alt. Den Spitznamen hat er bekommen, weil seine Verdauung zuweilen eine echte Kampfansage an unsere Gemüter darstellte. Er hat sich gottseidank recht schnell wieder gefangen und ist nun ein zuckersüßer kleiner Junge, der gerade seine erste Bodenrolle trainiert.

Die Prophezeiungen vor der Geburt haben mich bis dahin immer kalt gelassen. Jetzt erst kann ich mir ungefähr ausmalen, was es wirklich heißt Schlafmangel zu haben, nichts mehr wirklich planen zu können und mit meiner Stilldemenz das Gelächter der Familie auf sich zu ziehen. Aber am Schlimmsten ist der Wortverlust, der mich manchmal Minuten kostet einen Satz in der richtigen Bedeutung abschließen zu können: DSL wird dann schnell mal zu LSD und die deutsche Nationalelf ist bei mir nur noch die große Mannschaft. Außenstehenden erscheint das sehr skurril.

Metropolitan Circus_Baby_1
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Innerhalb von zwei Monaten haben wir auch unser Baby-Deutsch perfektioniert. Wer denkt, oh Gott „gutschi-gutschi-didadu“ mache ich nie im Leben, der wird sich wundern, wie schnell der Babysingsang in Mark und Bein übergeht.

Ich kann mich aber wirklich glücklich schätzen, dass auch mein Freund als Freelancer arbeitet und viel zu Hause ist. So bekommt er eine Menge mit und kann mich oft entlasten, wenn mir mal die Decke auf den Kopf fällt. Und das tut sie irgendwann, gerade wenn es draußen Minus 10° Grad hat und man sich wegen Regen und Schnee nicht wirklich aus dem Haus traut und der kleine Wurm mal wieder die ganze Nacht geweint hat.

Trotzdem lernen wir als Familie jeden Tag ein bißchen mehr und werden immer mehr zu einem Team. Das ist nicht nur ein super Gefühl, sondern gibt auch jede Menge Selbstbewusstsein.

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Aber am Schönsten ist es immer noch, wenn Rio bis über beide Ohren lächelt , wenn wir in Babysprache wild vor seinem Gesicht rumfuchteln. Er denkt dann bestimmt: „oh Gott was habe ich da für zwei Chaoten an Land gezogen“. Aber da muss er jetzt eben durch.

Mein Learning als 2-Monats-Mutti: Sieh’s gelassen, der Bauchschwabbel geht irgendwann weg, die Pupserei hört meistens innerhalb von 3 Monaten auf und mancher nervige Ratschlag kann einfach mal ignoriert werden. Ich bin bisher sehr entspannt gefahren, wenn ich wirklich nur auf mich selbst und auf meinen Freund gehört habe.

In diesem Sinne: back on track.

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New Bomber

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Meissen - Couture trifft Porzellan

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