Goodbye 2016, Hello 2017

Goodbye 2016, Hello 2017

Et voilà: der letzte Text in 2016. In den kurzen Momenten der Ruhe zwischen den Feiertagen habe ich darüber nachgedacht, was das eigentlich für ein Jahr war. Die meisten von euch werden es wahrscheinlich verteufeln. Zu viel ist passiert, zu viele Helden sind gegangen, zu viele politische Veränderungen sitzen uns noch angstvoll im Nacken und zu viel Leid haben wir tagtäglich in den Nachrichten lesen müssen. Für mich persönlich war es das einschneidenste Jahr meines Lebens. Ich bin gleich zu Beginn Mutter geworden. Ein Wort und ein Umstand, der mein ganzes bisheriges Leben verändert hat. Jeden Tag ein bißchen und jeden Tag ist man noch mehr über sich hinausgewachsen, ist automatisch in seine neue Rolle geschlüpft und hat dafür das schönste Geschenk überhaupt bekommen. Ein knuddeliges, großartiges und gesundes Kind namens Rio.

Aber man merkt schnell welche Defizite ein solches Jahr hinterlässt, in meinem Fall waren es eindeutig Schlaf und Zeit. Ich habe noch nie so wenig geschlafen wie in 2016, aber im Umkehrschluss kann ich auch sagen: Ich habe noch nie soviel geschafft wie in 2016.

 

Zwischen Stilldemenz und Work Life Balance

Für mich war schnell klar, dass ich gleichzeitig Baby und Job zu handlen hatte. Nicht weil ich es unbedingt musste, sondern weil ich es wollte. Immer als mein Sohn schlief, saß ich am Rechner. Ich war froh über alle Glückshormone, die mein Körper ausschüttete und mir dabei halfen die Projekte zu verwirklichen, die mir in diesem Jahr am Herzen lagen.

Eine große Baustelle in diesem Jahr war für mich die Umstrukturierung meiner Websites. Zwischen Stillen, Wickeln und Wiegen, habe ich es geschafft eine neue Schlotterhose-Consulting Page zu bauen, bin mit Metropolitan Circus auf eine neue Plattform umgezogen und habe in diesem Zuge ein neues Layout gestaltet. Im letzten Drittel des Jahres ist auch mein Onlineshop, der Metropolitan Pop Shop, hinzugekommen. Für mich ist es immer noch der absolute Wahnsinn, wenn peua peu Bestellungen herein trudeln. Auch wenn mich der Shop nicht reich machen wird, ist es trotzdem eine tolles Gefühl zu sehen, wie handgemachte und nachhaltige Produkte Gefallen bei euch finden und sogar gekauft werden. Gerade wenn ich die Gestalter für unsere Storys treffe, bekommen die Produkte noch mal einen ganz anderen Wert. Ich habe gemerkt wie glücklich mich das macht.

Neben der ganzen Umgestaltung meiner Seiten habe ich mich auch in einem vollkommen neuen Feld versucht, nämlich dem Design. In Kooperation mit der Firma JOST habe ich eine Metropolitan Circus Bag gestaltet. Eine Tasche, die insbesondere meinen derzeitigen Lebensumständen stilvoll gerecht wird. Und ich kann euch sagen, gerade mit Kind ist ein stylischer Rucksack Gold Wert.

Aber das Jahr ist noch nicht vorbei und Veränderungen sind der schönste Motor für erfolgreiche Arbeit. Ich habe gemerkt, dass mir manchmal die Zeit und Muse fehlt neuen Input zu generieren und bin zum Schluss gekommen, dass ich nicht mehr alleine arbeiten möchte. Und wie der Zufall es so will, stand genau in diesem Moment der perfekte Partner in den Startlöchern: ich freue mich sehr, euch in ein paar Tagen mein neues Metro-Team-Mitglied Maria vorzustellen. Sie ist eine wahnsinnig inspirierende und witzige Frau, soviel darf ich schon sagen.

 

Das modische Jahr 2016

Das erste Drittel in 2016 habe ich erfolgreich in Pyjamas bestritten. Selbst zum Bäcker an der Ecke bin ich mit Pjs gelatscht und wurde dabei noch nicht einmal schief angeschaut, was dem glücklichen Umstand geschuldet war, dass Pjs plötzlich Fashion-Pieces wurden. Als ich wieder in meine normalen Hosen gepasst habe, gab es eine Zeit lang nur noch Jeans und Hemden. Modisch gesehen hab ich da nicht wirklich den großen Wurf gelandet. Ich war eigentlich nur froh, dass ich halbwegs geradeaus laufen konnte.

Dann ging es in den Urlaub. Endlich wieder Mini, meine geliebten weißen Hemden und Tuniken in allen Variationen. Mein einziges Problem: Wo gibt es schöne Bikinis in Übergrößen?

Den Trend, den ich unbedingt mitmachen musste: Slip-Dresses und Maxi-Kleider. Ansonsten ist im Sommer nicht viel in meiner Einkaufstüte gelandet.

Der Herbst war dafür mein modisches Highlight. Ich habe Samt-Sakkos für mich entdeckt und habe meine Steghose wieder in meinem Kleiderschrank etabliert.

Im Winter wurde rigoros aussortiert.

 

Learning und Wünsche

Es war eindeutig das anstrengendste und schönste Jahr das ich bisher erleben durfte. Mein Sohn ist mein Ein und Alles geworden. Manchmal sitze ich einfach nur da und beobachte ihn, wie er fröhlich vor sich hin brabbelt und bin erstaunt, glücklich und überrascht, wie schnell er sich entwickelt. Zeit ist ein wichtiger Faktor geworden, der mit Bedacht vergeben wird. Heute überlege ich dreimal ob etwas wirklich wichtig ist und wie man Arbeit am sinnvollsten timen kann um die kostbaren Familienzeiten nicht zu gefährden. Ich habe auch gelernt, dass Kompromisse in einem Haushalt mit zwei Selbstständigen unerlässlich sind, dass eine gute Organisation das Allerwichtigste ist und dass man Hilfe ruhig annehmen sollte, egal wie schwer es einem fällt. In 2017 möchte ich daher meinem Hang zum Perfektionismus Adé sagen und wünsche mir stattdessen mehr Gelassenheit, Ruhe und eine effektivere Arbeitsweise, denn 2016 hat mich manchmal ganz schön zerstreut.  

 

Merci

Einen besonderen Dank geht an dieser Stelle an meinen Mann Steffen Roth. Er hat das ganze Jahr über die schönsten Fotos für Metropolitan Circus geschossen, genau wie auch meine liebe Freundin Marlen Muller. Merci <3

Danke auch an alle Agenturen, Partner und vor allen Dingen an euch: meine Leser.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und wir sehen und hören uns wieder in 2017.

xxSchlotti

Das letzte Outfit in 2016

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Mantel Ivy&Oak, Stiefel Vagabond, Gürtel Weekday, Pulli Kenzo


 

Say Hello – Maria Wallenstein is the new Metro-Girl

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BYE BYE CHRISTMAS, HELLO SALE! Time to treat myself.

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