Editorial: a farewell to Greece

Editorial: a farewell to Greece

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Und wieder plärrt der Wecker um 7:03 Uhr in meinen Ohren, mechanisch wird die Decke zurückgeworfen, das Frühstück einverleibt und der Gang zur Bushaltestelle angetreten – jeden Tag die ganze Woche. Den ersten richtigen Gedanken, abseits von Müssen und Sollen, erlebe ich dann, wenn ich irgendwann abends meinen Rechner wieder zuklappe und denke alles geschafft zu haben. Und dann geht das Rad wieder von vorne los. War das richtig? Ist die Mail raus? Was ist mit dem Konzept? Der Tag geht zu Ende mit einer Mischung aus „on hold“ und Sehnsucht.  Aber welche Sehnsucht? Die weg zu sein? Einen anderen Job zu haben? Sich seiner Gedanken Freiheit zu verschaffen?

Obwohl ich es hier so mag, denke ich oft ans Wegsein, an den Moment ein Flugzeug zu besteigen und eine Weile rauszukommen - manchmal ist es ganz egal wohin. Aber das geht nicht so einfach, sagt mein Gewissen. Und ich nehme die Antwort meiner scheinbar besseren Hälfte wieder und wieder hin. Bis ich eines Tages merke, das auch ich eine Auszeit brauche.

Mein Kopf sehnt sich nach Ruhe und Weite, mein Körper lechzt nach Schlaf und meine Motivation will verdammt nochmal ein neues Kick-Off. Aber wie macht man das wenn drei Jobs an einem zerren, man eigentlich da sein müsste und Zeit der vermeintlich größte Gegner ist?

Dann erinnere ich mich an meine Vorsätze zu Beginn des Jahres. Ein großes Blatt Papier mit den Wünschen für 2014 hängt immer noch über meinem Schreibtisch: „Sehnsüchte leben“ schreit es förmlich auf mich herunter. Und das Blatt hat Recht, ich hatte Recht. Fünf Minuten später waren alle Telefonate geführt – wie einfach – und ich habe Zeit 15 Tage: Nichts, Nichts, rein gar nichts.

Beim Besteigen des Flugzeugs gen Süden kribbelt es noch irgendwie, aber komischerweise nicht vor Vorfreude, sondern vor Panik – Wie kannst du 15 Tage off sein. Was du verpasst, du musst doch arbeiten....alle diese Phrasen türmen sich bis endlich einschlafe und in einem anderen Land aufwache. Und ich spüre, dass ich alles richtig gemacht habe. Jetzt beginnt die Geschichte in Bildern:

Kleid: Maison Martin Margiela, Sonnenbrille Calvin Klein, Armband Sabrina Dehoff

Bikini: Princess Tam Tam

Tuch: H&M

Kleid: Kenzo

Kleid: Baum & Pferdgarten, Hut Vintage

Kleid ASOS Collection, Sandalen Handmade in Italy

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Kleid: COS, Sonnenbrille Whistles

Badeanzug: Princess Tam Tam

Kleid: H&M, Sandalen Senso, Tasche APC, Brille Bluemarine

Kleid: H&M, Sandalen Senso, Tasche APC, Brille Bluemarine

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Kleid: Kenzo

Kleid: COS, Pulli COS, Sneaker Nike ID "Metro"

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Sandalen &otherstories

Hut Vintage, Brille Fendi, Shirt T by Alexander Wang, Hose H&M, Sandalen & other stories

Overall Whistles

Kleid LalaBerlin, Sneaker Nike ID

Hut Vintage, Kleid Cacharel Paris, Brille Fendi

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Produktion und Text: Katrin Schlotterhose

Bilder: Steffen Roth

Styling: The Blazer Issue (Sale)

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Einmal schlank, glatt und straff bitte. Einmal ALPHASENSE!

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