Digital Life:  Base Wallet – die digitale Brieftasche

Digital Life: Base Wallet – die digitale Brieftasche

Szenario: Morgens viel zu spät aus dem Haus, kein Kleingeld für den Bus, keine Groschen für den Kaffee und shit! obendrauf noch Portemonnaie vergessen. Was macht man in solch‘ einer Situation? Ich, in diesem Fall würde nur noch ausrasten, der Tag wäre schon von Beginn an gelaufen und mit lahmendem Schritt würde ich wahrscheinlich wieder nach Hause traben, die Fenster verdunkeln und wieder ins Bett gehen.

In der Realität geht das natürlich nicht. Wir alle haben Verpflichtungen und Termine, die man nicht so einfach über den Haufen werfen kann. Aber solche Situationen erleben mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einige Menschen da draußen. Schön wäre es doch, wenn man gerade in Situationen wie diesen, alles bei der Hand hätte, wenn ein Telefon gleich Brieftasche, gleich Busfahrkarte, gleich „Digital Brain“ wäre. Das Telefon ersetzt jetzt bereits einen Großteil unserer digitalen Kommunikation und dient gleichzeitig als Speicher und Navigation. Was neu ist: Digitales Bezahlen mit dem Telefon. Und wie das geht, habe ich für euch getestet:

Die Base-Wallet ist eine digitale Brieftasche, sprich eine App, die es dir ermöglich mit dem Telefon zu zahlen. Man hält einfach sein Smartphone an das Kassenterminal und der Betrag wird aus der „Digitalen Brieftasche gezogen“. Bei Beträgen über 25€ ist allerdings eine Pin erforderlich. Was ihr braucht, ist ein NFC-fähiges Telefon (near-field-communication) oder eine Sim-Card, welche NFC unterstützt. Viele, der neuen Smartphones unterstützen bereits diesen Dienst. Ich kann mittlerweile in über 40.000 Shops in Deutschland mit dem Handy zahlen, u.a. in Restaurants, Supermärkten und Boutiquen.

Ich hatte zu Beginn einige Bedenken wirklich alles mit dem Telefon abzuwickeln, aber nach ein paar Wochen kann ich es mir fast ohne gar nicht mehr vorstellen. Ich bin privat, wie auch beruflich immer unterwegs, manchmal habe ich noch nicht mal eine richtige Tasche, in die ein Portemonnaie tatsächlich reinpassen würde, aber was ich immer am „Mann“ habe, ist ein Telefon. Mittlerweile halte ich täglich mein Smartphone bei Starbucks an den Schalter und marschiere aus dem Laden. Auch an Flughäfen und im Ausland ist mein Telefon im Dauereinsatz.

Die Wallet-Card funktioniert dabei wie eine Bankkarte auf dem Telefon, man muss sich dort registrieren und sein Konto hinterlegen. Entweder lädt man seine digital card mit einem Guthaben auf oder lässt die Beträge via Lastschrift von seinem Konto abbuchen. Das Bezahlsystem ist in Deutschland noch recht ungebräuchlich, im Gegensatz zu Ländern wie den USA, deshalb sollte man sich immer vorher informieren, welche Shops NFC Shopping im Umkreis anbieten.

Für mich persönlich vereinfacht das digitale Bezahlen eine Menge, abgesehen von logistischen Taschenproblemen, wird sich meiner Meinung nach diese Zahlungsmethode stetig weiterentwickeln und von immer mehr Dienstleistern in Anspruch genommen. Jetzt bin ich natürlich so verwöhnt, dass ich fast überall mein Smartphone ranhalten kann, dass ich jeden Morgen aufs neue anfange zu stöhnen, wenn ich dem Busfahrer meine letzten Groschen aus der Tasche zerren muss. Weil Kleingeld, wer hat das schon?

*** In Kooperation mit Base***

Eau de Toilette-Reihe von & Other Stories – Fotografisch interpretiert von Co-Creative Künstlerinnen Nadia Sarwar und Isabel Martinez

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Lookbook: Christian Wijnants SS15

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