Cheap Monday A/W 13

Cheap Monday A/W 13

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Grunge ist zweifelsohne eine der modischen Gegenbewegungen zu den Dressed Ups im kommende Winter. Man könnte mutmaßen woran das liegen könnte, dass einer der letzten wirklichen Jugendbewegungen erneut so einen modischen Zuspruch erhält.  Erinnert man sich doch noch an abgerissene Kleider und ein buntes Wirrwarr aus der Kleiderspende. Es könnte die modische Schnelllebigkeit sein oder einfach nur als Rebellion getarnte Stagnation. Aber dieses steht hier nicht zur Debatte, es ist die Kollektion von Cheap Monday, die gestern in Stockholm gezeigt wurde.

„Artificial Grunge“ haben die Schweden sie genannt und verweisen auf eine Mischung unseres kommerziellen und kollektiven Gedächtnisses. Theoretisch darf man jetzt alles tragen: Spitze mit Fußball-Trikots oder Layerings kombiniert mit Attributen der 60er, man könnte natürlich auch einfach blind in den Schrank greifen und anziehen was die Hände greifen konnten. Fertig ist er Nicht-Trend, der schon wieder Trend ist. Das scheinbar zusammengewürfelte, zufällige Styling ist der Kern der Kollektion. Alle Teile passen zueinander und dürfen sich Look nennen – eine nie dagewesene Ausgangssituation, die sich auch Freiheit nennt.

Was der Grunge so liebt, sind die Nichtfarben: Grau in allen Schattierungen, Schwarz natürlich und alle faden Töne, die an Punk und Abgrenzung erinnern. Die Palette wird jedoch modisch gesehen erhellt durch Neon, Lime und verwaschenes Rot. Ihr dürft eure Helden wieder auf der Brust tragen, musikalisch wie auch sportlich und solange ihr euch nicht daneben benehmt, ist „Artificial Grunge“ nun also freigegeben.

Bilder: PR

Stine Goya A/W 13

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