Interview: Patrick Mohr Designer

Interview: Patrick Mohr Designer

Interview Patrick Mohr/ Designer & Kurator der G-Sessions & Thomas Hanisch Jungdesigner, der für den G-Sessions Award ins international Rennen geht.

Wie hat sich die Aufgabe als Kurator für G-Shock ergeben bzw. gestaltet?

PM: Das Brand kam auf mich zu, weil wir doch sehr unterschiedlich-progressive Ausrichtungen haben. G-Shock liebt man oder man hasst es, genauso ist meine Mode auch. Ich finde dabei die Herausforderung super spannend, weil uns auch gewisse Parallelen verbinden – G-Shock ist unisex – meine Mode ist unisex. Ich denke das passt sehr gut. In Sachen Zusammenarbeit kann ich noch nicht wirklich viel sagen, weil unsere Kooperation gerade erst begonnen hat.

Welches Modell trägst du denn selbst?

PM: Ich trage die G-Shock X Maison Martin Margiela, welche zum 30. Jubiläum entstanden ist.

Wo hast du eigentlich nach dem kreativen Nachwuchs gesucht und bist schließlich fündig geworden?

Vor zwei Wochen habe ich meine neue Spring/Summer-Kollektion auf der Modewoche in Berlin gezeigt, dort habe ich bereits mit der Modeschule ESMOD kooperiert. Mit 16 Studenten habe ich gemeinsam 16 Kleider entwickelt und ausgestellt. Ich saß zudem noch in der nationalen Jury der Absolventen und habe jede Kollektion gesichtet und bewertet. Dabei bin ich auf die Kollektion von Thomas Hauser aufmerksam geworden. Seine Designs sind ebenfalls sehr progressiv und geometrisch und meiner Meinung nach ist das gerade der richtige Ansatz für eine Förderung. Natürlich steht Thomas noch ganz am Anfang seiner Design-Karriere, er muss noch viel lernen und sehen, aber durch dieses Projekt werden sich auch für ihn neue Möglichkeiten ergeben. Bei meinen Entscheidungen gehe ich sehr stark nach Emotionen und einem gewissen Bauchgefühl – bei der Arbeit von Thomas kann ich mir am besten vorstellen im internationalen Award eine super Leistung abzuliefern.

Thomas, stell‘ dich doch einfach mal kurz vor!

TH: Ich bin Thomas Hanisch, ich lebe seit 3 Jahren in Berlin und habe gerade an der ESMOD mein Modedesign-Studium abgeschlossen. Drei Tage nach meinem Abschluss kam auch prompt die Anfrage, ob ich eine Show zur Fashion Week zeigen möchte, was mich natürlich sehr überrascht und auch gleichzeitig gefreut hat. Patrick Mohr kam während meines Abschlusses auf mich zu. Er saß in der nationalen Jury meines Jahrgangs und wählte meine Kollektion mit unter die besten 20, die dann auch vor der internationalen Jury Zeigen dürften. Für mich schon mal ein kleiner Erfolg.

Wie wird das Ganze jetzt mit euch weiter gehen?

TH: Wir haben uns bereits einige Male getroffen und wir werden in der nächsten Woche anfangen schon mal ein bisschen zu brainstormen. Im November werden alle Kreativen samt Mentor aus allen Städten der G-Sessions noch einmal genauer unter die Lupe genommen und das Gewinner-Team darf schlussendlich seine eigene Watch samt Verpackung designen,

Ich bin natürlich schon sehr gespannt wie es wird, mit Patrick zu arbeiten, er ist ja bereits super bekannt in der Szene und davor habe ich auch großen Respekt.

Welchen persönlichen  Bezug hast du denn selbst zu G-Shock?

TH: (lacht) Ich war der kleine 8-jährige Junge, der mit einer riesigen blauen G-Shock rumgerannt ist und einfach nur happy war. Mein bester Freund hatte damals auch eine und du weißt ja wie das ist in Kinderfreundschaften ;-)

Ich wünsche euch für eure kreative Phase ganz viel Glück und Erfolg und hoffe von euch zu hören, dass ihr als Team die internationalen G-Sessions nach Berlin bringt.

Thomas‘ Kollektion:

Vielen Dank für eure Zeit.

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