Bettina Zimmermann ist in diesem Jahr die Aktionsbotschafterin für #pampersUNICEF

Bettina Zimmermann ist in diesem Jahr die Aktionsbotschafterin für #pampersUNICEF

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Seit bereits 12 Jahren gibt es die Partnerschaft von Pampers und UNICEF. Ziel dieser Initiative ist es Tetanus bei Müttern und Neugeborenen zu eliminieren.  Jedes Jahr stehen erfolgreiche Frauen Pate als Aktionsbotschafterinnen, um die Aktion zu unterstützen. In diesem Jahr ist die deutsche Schauspielerin Bettina Zimmermann, selbst Mutter, mit Pampers nach Haiti gereist um sich ein Bild der Hilfe vor Ort zu machen. Wir haben die sympathische Schauspielerin bei einem Meet & Greet in Berlin getroffen und sie zu ihrer Reise befragt. Aber bevor wir in das Thema einsteigen, möchte ich euch noch auf einige Fakten der Aktion, welche von Oktober bis Dezember läuft, aufmerksam machen.

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#pampersUNICEF

Bettina Zimmermann beim Meet & Greet in Berlin

 

Wie könnt Ihr helfen

  • Kauf einer Packung Pampers Windeln (1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis)
  • Pampers Aktionsvideo anschauen (1 Videoaufruf= 1 lebensrettende Impfdosis)
  • Pampers Kassenbon in der Pampers Club App hochladen (1 Kassenbon = 1 lebensrettende Impfdosis)


Interview mit Bettina Zimmermann

Hallo Bettina, Du bist selbst Mutter zweier eigener Kinder und lebst mit Deinem Mann und zwei fast erwachsenen Kindern in einer Patchwork-Familie. Was bedeutet für dich Familie?

Von außen gibt es immer den Zusatz „Patchwork“, und dabei frage ich mich immer wieder, was soll der Unterscheid sein zu einer normalen Familie? Ich bin selbst in einer großen Familie aufgewachsen und meine eigene fühlt sich so absolut normal an, dass ich überhaupt gar keinen Unterscheid mache zwischen einer Patchwork-Familie oder einer ganz Normalen. Für mich ist das Wichtigste, was Familie generell als Oberbegriff ausmacht, die Liebe und der gegenseitige Respekt untereinander. Was ist schon normal heutzutage? Eine Familie muss nicht immer biologischer Natur sein, es ist viel wichtiger wer für dich da ist, wo man sich aufgehoben, sicher und bedingungslos geliebt fühlt. Familie ist für mich wie ein Schutzraum, in dem es nur um das Miteinander geht.

Die Vereinbarkeit von Kindern und Job ist bei vielen erfolgreichen Frauen immer noch ein Balanceakt. Wie schaffst Du es, den vielen Anforderungen gerecht zu werden?

Es gab mal diesen Satz: „Wenn man eine Familie hat, kann man auch ein Kleinunternehmen führen.“ Diesen Satz unterschreibe ich eins zu eins. Welche Mama steht nicht morgens vor dem Weckerklingeln auf und hat diese imaginäre Liste voller To-Dos im Kopf? Man denkt erst an die Kinder, das Sportzeug, die Schulbrote, die Kuchenbasare und irgendwann ganz am Ende, in einer anderen Hemisphäre, ist man selbst an der Reihe und dann kann man vielleicht auch mal zum Frisör oder zur Maniküre. (Lacht)

Bettina Zimmermann besucht Gesundheitsstation Marigot

Bettina Zimmermann besucht Gesundheitsstation Marigot

Mobile Impfstation

Mobile Impfstation

Du bist in diesem Jahr die Botschafterin einer überaus erfolgreichen Initiative von Pampers und UNICEF, die bereits das 12. Jahr stattfindet. Ziel der Initiative ist es, weltweit Tetanus bei Kindern und ihren Mütter zu eliminieren. Musstest Du Dich auf diese Kooperation vorbereiten?

Ich bin ganz einfach als Mutter dorthin geflogen. Ich war  in der Vergangenheit in Kenia und habe dort geholfen ein Kinderheim mit angrenzender Schule aufzubauen. Ich bin ein Mensch, der sehr viel hilft ohne es durch meine Popularität an die große Glocke zu hängen. Aber natürlich macht man sich im Vorfeld Gedanken. Beim Thema Haiti dachte ich zuerst: „Haben die nicht andere Probleme als die Bekämpfung von Tetanus? Dabei habe ich eher an Straßen, Infrastruktur oder Schulen gedacht.“

Die Antwort darauf habe ich mir kurze Zeit später selbst gegeben, denn was bringt es, wenn man Kindern eine moderne Schule errichtet und gar keine Kinder da sind? Das ist das Schlimmste was einer Mutter passieren kann, wenn das eigene Kind unter den Händen wegstirbt. Ich habe selbst eine große Familie und bin für das Thema sehr sensibilisiert. Außerdem ist meine Vorgängerin Jasmin Gerat eine sehr gute Freundin von mir und wir haben uns sehr lange über dieses Thema ausgetauscht. 

Pampers für UNICEF 2017: Projektreise nach Haiti mit Aktionsbotschafterin Bettina Zimmermann
Pampers für UNICEF 2017: Projektreise nach Haiti mit Aktionsbotschafterin Bettina Zimmermann
Lebensbedingungen in Haiti

Lebensbedingungen in Haiti

Pampers für UNICEF hat während dieser 12 Jahre bereits in 20 Ländern dieser Erde Tetanus erfolgreich bekämpft. Wie kann man sich die Situation in Haiti vorstellen? 

Ich habe meinen Freunden von dieser Reise erzählt ohne erstmal zu sagen, was ich dort genau mache und die ersten Reaktionen haben mich doch sehr überrascht, denn der Großteil reagiert mit: „Wow, toll genieß' die Zeit“, oder „Wahnsinn, dort muss es doch traumhaft sein“. Ich war kurz irritiert und erwiderte, dass es sich scheinbar um zwei verschiedene Haitis handeln müsse. Aber dennoch, bei vielen Menschen ist Haiti immer noch fälschlicherweise als Feriendomizil abgespeichert und de facto eines der ärmsten Länder dieser Erde. Das Missverständnis kommt nicht von ungefähr, denn schon beim Anflug auf Haiti sieht man die großen Villen der Dominikanischen Republik und anderer Inseln der Karibik.  Die Gegensätze sind nur einen Katzensprung voneinander entfernt.

Haiti ist ein Land, welches fast jedes zweite Jahr von Naturkatastrophen heimgesucht wird,  hinzu kommt die instabile politische Situation im Land und die miserablen Zustände in Krankenhäusern und der allgemeinen Grundversorgung. Das Land ist vollkommen von Spenden abhängig. Der Großteil der Bevölkerung muss mit weniger als 1,90$ pro Tag leben, was umgerechnet vielleicht 1,50€ entspricht. Dadurch, dass die Menschen so arm sind, einen schlechten Zugang zu Bildung und Medizin haben und on top unter der mangelnden Grundversorgung wie Wasser und Strom leiden oder es zum Beispiel keine existierende Müllabfuhr gibt, führen dazu, dass Viren, Bakterien und Krankheitserreger im Allgemeinen einen hervorragenden Nährboden bilden, weshalb die Kinder- und Muttersterblichkeit durch Tetanus immer noch in einem sehr hohen Bereich liegt. 

Bettina Zimmermann am Fluss

Bettina Zimmermann am Fluss

Das klingt nach sehr vielen Baustellen. Wie hast Du persönlich die Hilfe vor Ort erlebt?

Es helfen viele verschiedene Nationen, sei es durch Spenden oder durch die Helfer von UNICEF, die aus der ganzen Welt kommen. Auf unserer viertägigen Reise haben wir Krankenhäuser und Impfstationen in den einzelnen Städten besucht und sind aufs Land gefahren, um uns dort ein Bild von der Situation zu machen. Fakt ist, es gibt Hilfe, aber die Frauen müssen meilenweite Strecken zurücklegen, um in ein medizinisches Zentrum zu gelangen. Macht man sich bewusst, dass viele der Frauen hochschwanger sind, wird einem einfach nur schlecht. Man hat zwar die Möglichkeit ein Moped für ein paar Dollar zu mieten, aber auch das ist für eine schwangere Frau kaum eine angemessene Option. Trotzdem, die Menschen sind engagiert, zuvorkommend, freundlich und empfangen die Menschen mit offenen Armen. 

Bettina Zimmermann spielt mit den Kindern

Bettina Zimmermann spielt mit den Kindern

Welches Erlebnis Deiner Reise hat Dich besonders beeindruckt?

Ich war überrascht, wie ähnlich die gesellschaftlichen Grundwerte in Haiti sind. Frauen und Männer leben gleichberechtigt zusammen und helfen sich bei der Kindererziehung. Beispielsweise haben wir an einem Tag eine mobile Impfstation auf dem Land begleitet. An diesem Tag kamen viele Väter mit zu dem Impftermin.

Trotz aller Armut im Land haben die Menschen sehr viel Würde, das drückt sich sowohl in der Art und Weise aus, wie sie sich untereinander verhalten, als auch in ihrem ungebrochenen Engagement etwas aus ihrem Leben und ihrem Land zu machen – trotz widrigster Bedingungen.

Gesundheitsstation Marigot

Gesundheitsstation Marigot

Pampers für UNICEF 2017: Projektreise nach Haiti mit Aktionsbotschafterin Bettina Zimmermann

Warum ist das Engagement von Pampers für UNICEF nach wie vor so wichtig?

Die Aktion ist im Jahr 2006 gestartet. In den letzten zwölf Jahren hat Pampers in Zusammenarbeit mit UNICEF 20 von 38 Ländern helfen können einen Tetanus-Eliminierungsstatus zu erreichen. Trotzdem gibt es immer noch 18 Länder auf dieser Welt, die dringend unsere Hilfe benötigen. In den bisherigen Ländern ist die Impfabdeckung bereits sehr gut und eine sogenannte Impflogistik konnte aufgebaut werden um die bisherigen Zahlen auch kontrollieren zu können und an die Weltgesundheitsorganisation weiterzugeben. In den letzten Jahren kamen ca. 300 Mio. Impfdosen 100 Mio. Frauen zu Gute. Das sind unglaubliche Zahlen. Deshalb müssen Initiativen wie „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ weitergehen, um auch in den letzten 18 Ländern aktiv werden zu können.

Tetanusimpfung

Tetanusimpfung

Wie sieht denn die Hilfe von Pampers für UNICEF genau aus?

Es geht darum, schwangere Frauen und Frauen im gebärfähigem Alter gegen Tetanus zu impfen. Die Impfung sollte dreimal stattfinden, um eine Immunisierung zu gewährleisten. Die Tetanusimpfung ist dabei so einfach, weil sie auch einer hochschwangeren Frau und ihrem noch-nicht-geborenen Baby eine erste Immunisierung verschafft.

Weiterhin werden mit Hilfe der Initiative Pampers für UNICEF weitere Mechanismen vor der eigentlichen Impfung unterstützt. Denn UNICEF baut vor Ort eine Infrastruktur auf, d.h. sie arbeiten mit der Regierung und Behörden zusammen und bilden Helfer aus, die vor Ort eigenständig aktiv werden und auch langfristig an dem Projekt arbeiten. Ziel ist es ein engmaschiges Gesundheitsnetz im Land aufzubauen um schnell und präzise helfen zu können.

Wichtig für UNICEF ist aber auch die Aufklärung der Menschen im Allgemeinen. Denn durch den geringen Bildungsgrad, wissen Frauen oft gar nicht warum ihre Kinder oft nach der Geburt sterben. Hier wird starke Aufklärungsarbeit geleistet um die Geburt als solches, hygienischer ablaufen zu lassen. Man muss auch bedenken, dass in Ländern wie Haiti anderen Religionen und Ritualen als bei uns gefolgt wird. Gerade zur Geburt gibt es bestimmte Rituale, wie das Durchtrennen der Nabelschnur mit unhygienischen Gegenständen, oder das Einreiben des Nabelstumpfs mit Pflanzen. Gerade hier muss man den Menschen auf eine sensible Weise klarmachen, dass man mit Ritualen wie diesen das Kind eher schädigt.

Eine schwangere Frau wird geimpft.

Eine schwangere Frau wird geimpft.

Dabei ist es unglaublich wichtig, mit Einheimischen und Dorfältesten zu kooperieren und auch die Ansprache an die männliche Bevölkerung zu suchen. Denn was nützt es, wenn es den Frauen von Hause aus untersagt wird, in ein Gesundheitszentrum zu gehen um sich impfen zu lassen.

Logistisch gesehen beginnt die Hilfe bereits in Kopenhagen. Hier befindet sich das internationale Lager für den Tetanus-Impfstoff. Von dort werden die Medikamente mittels einer strengen Kühlkette in die einzelnen Länder versendet, so auch nach Haiti. Dort befindet sich das Hauptlager in Port-au-Prince, von wo aus die Impfdosen an mobile Impfstationen verteilt werden. Man weiß ja mittlerweile, dass die Infrastruktur nicht die Beste ist und es oft zu Stromausfällen kommen kann. Um die lebenswichtige Kühlkette nicht zu unterbrechen, werden die überdimensionalen Kühlschränke mit Solarenergie betrieben.

Krankenhaus in Jacmel

Krankenhaus in Jacmel

Pampers für UNICEF 2017: Projektreise nach Haiti mit Aktionsbotschafterin Bettina Zimmermann

Mit welchen Erfahrungen und Erkenntnissen kommst Du wieder nach Hause in Dein „altes Leben“?

Das, was ich dort vor Ort erlebt habe, war auf der einen Seite sehr erschreckend, auf der anderen Seite gab es viele Aha-Momente. Zum Beispiel war Haiti mal ein sehr reiches Land und hat meiner Meinung nach großes Potential wieder wirtschaftlichen Aufschwung zu erlangen, aber durch diese permanenten Verwüstungen durch Naturkatastrophen, die fast jedes zweite Jahr über die Insel hereinbrechen, hat das Land keine Reserven mehr und es mangelt an ganz essentiellen Dingen.

Trotzdem schöpfen die Menschen Hoffnung durch ihre Kinder. Und ich muss sagen, dass es bemerkenswert ist, was viele Hilfsorganisationen vor Ort leisten, allen voran UNICEF. In Zusammenarbeit mit Pampers geben sie den Menschen wieder Hoffnung, sie klären auf, sie sind aktiv daran beteiligt, eine medizinische Grundversorgung aufzubauen und die Säuglingssterblichkeit durch Tetanus zu eliminieren. Die Aktion Pampers für UNICEF ist bereits seit 12 Jahren ein verlässliches Bündnis, welches schon so viele Leben retten konnte. Das muss man sich erst mal vor Augen führen. Deshalb bin ich sehr stolz und glücklich, dass ich in diesem Jahr mitanpacken durfte und einen intensiven Einblick bekommen konnte, was eigentlich vor Ort passiert und das es nicht nur darum geht Werbung zu generieren. Wir müssen uns auch immer wieder vor Augen führen, gerade in unserer Debatte zu Hause, dass impfen ein Luxus ist.  Wir haben so leichten Zugang zu dieser Grundversorgung. In Haiti wird überhaupt nicht hinterfragt, ob es richtig oder falsch ist zu impfen, es ist schlicht lebenserhaltend.

Diese Reise hat mich in vielerlei Hinsicht wachgerüttelt, vor allem dahingehend was bei uns mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist und wie ignorant wir manchmal gegenüber unseren Mitmenschen sind.

Patientin bei der Impfung

Patientin bei der Impfung


*** dieser Beitrag ist in Kooperation mit Pampers entstanden***

Bilder: Pampers



1) Mit jedem Kauf einer Packung Pampers Windeln (ausgenommen Sleep & Play), jedem Aufruf des Aktionsvideos sowie mit jedem hochgeladenen Kassenbon über die Pampers Club App, der im Aktionszeitraum (01.10.17-31.12.17) über www.pampers.dewww.facebook.com/PampersDeutschland und http://www.youtube.com/user/PampersDeutschland geleistet wird, unterstützen Sie gemeinsam mit Pampers UNICEF, Schwangere und Frauen im gebärfähigen Alter in Entwicklungsländern vor Tetanus zu schützen. Während einer Schwangerschaft sind nur zwei Impfungen erforderlich, um Mutter und Kind während der Geburt zu schützen. Mütter sind danach mindestens drei Jahre, Neugeborene die ersten zwei Monate ihres Lebens geschützt. Mit jedem Kauf einer Packung Pampers Windeln (ausgenommen Sleep & Play) unterstützt Procter & Gamble UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen mit € 0,078 [bzw. 0,084 CHF]. Dieser Betrag entspricht z.B. den Kosten einer Tetanus-Impfdosis oder unterstützt ihre Verteilung. Weitere Informationen unter www.pampers.de oder www.unicef.de. Pampers unterstützt UNICEF. UNICEF bevorzugt keine Marken oder Produkte. 


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