Architektur im Kulturkampf

Architektur im Kulturkampf

Die russische Architekturgeschichte in der ersten Hälfe des 20. Jahrhunderts ist von Wiedersprüchen geprägt.

Die Einen vertraten den radikal anmutenden Konstruktivismus, die Anderen mit Neoklassizismus die traditionelle Baukunst. Die Ersten waren in der Hauptstadt Moskau verwurzelt, während die Verfechter des traditionellen Stils sich in der Baukunst Sankt Petersburgs etablierten. So gegensätzlich diese Strömungen auch waren – beide werden als Architektur der Revolution bezeichnet.

Die Ausstellung im Berliner Museum für Architekturzeichnung stellt unter dem Titel „Architektur im Kulturkampf“ diese beiden architektonischen Hauptströmungen gegenüber und beleuchtet anhand der umfangreichen Sammlung die ideologische und künstlerische Kluft zwischen den beiden Schulen von der Jahrhundertwende bis zum Tode Stalins im Jahre 1953. Auch die jeweilige „Bühne“ – Moskau für die Konstruktivisten, St. Petersburg für die Traditionalisten – sowie die kulturelle Konkurrenz zwischen den beiden Metropolen - wird in der Ausstellung zum Thema gemacht.

Der Eintritt ist für Alle frei und lohnt sich.

//Regina Schubert

 

 

Styling: Gelb

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Paint it Blue mit MAVI

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