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Somebody App by Miranda July & Miu Miu

Irgendjemand muss ja damit anfangen – Wenn wir uns immer weiter von unseren Mitmenschen isolieren, immer einsamer vor dem Bildschirm werden wollen, mit einer immer größer werdenden Illusion, dass Zahlen unsere authentischen Freunde ersetzen können, dann brauchen wir diese App nicht. Doch mit der App Somebody machen wir einen Schritt in die richtige Richtung. Irgendjemand muss damit anfangen, selbstlos zu handeln und etwas für den Anderen in der Community zu tun. Auch wenn es sich dabei nur um das Vortragen einer Mitteilung handelt.

SISLEY Event Serie mit Metropolitan Circus//Part IV

Liebe Metro-Leser, wir gehen mit unserer Event-Serie schon in die letzte Runde. Ich bedanke mich aber auch jetzt schon für die lustigen Momente im Store und die vielen neuen Leute, die ich kennen lernen durfte. Kommt noch einmal vorbei, wenn wir in „Runde vier“ die italienische Sommerparty feiern.

Unter dem Motto „ Erlebe den perfekten Italienischen Sommerabend mit Sisley“ bekommt ihr natürlich auch wieder 20% Nachlass im Store auf die komplette Neuware. Außerdem habe ich für euch die witzigste Italo-Mucke zusammengestellt, die euch sofort ein Riesengrinsen ins Gesicht treiben wird. Und weil wir einen tollen Garten haben, lade ich euch ein, mit mir im Sortiment zu stöbern, leckere Drinks zu genießen und euch mit original italienischem Kleingebäck den Bauch voll zuschlagen.

Trendreport AW 14/15: H&M feiert die 90er Jahre

Woran man merkt, wie alt man ist? Wenn einem die neuesten Trendteile bekannt vorkommen. Rote Lackhose, Fake-Fur Jacke im Yeti-Style, Paillettenshirt, Blouson und Leder-Ensembles, habe ich alles schon gesehen, das meiste davon auch getragen. Nicht letzte Saison, nein, Ende der 90er Jahre, als ich mich durchs Abi quälte (In einer roten Vinylhose wirklich kein Vergnügen).

Styling: Pyjama Style

Frühjahrsmüdigkeit? Es scheint was so oder warum landen alle Nase lang die gestreiften Teile in meinem Warenkorb? Meine neuste Passion ist es aber meinem Lover die Hemden zu entwenden und sie zu Candy-Miniröcken zu tragen. Kann man machen oder? Zweite Begierde, ich suche verzweifelt eine kleine Bank im Skandinavischen Design, sie soll keine Millionen kosten und kann auch ein Flohmarktfund sein. Aber wie das immer so ist, wenn man etwas sucht, wird man auch auf Flohmärkten nicht fündig. Wer also eine ähnliche Bank abzugeben hat, ich schreie laut: HIER.

Video Lookbook Urban Outfitters

Das Video der Woche kommt von Urban Outfitters: im schwarz-weiß Grafik-Look zeigen die High-Street-Kette, an welchen Teilen man definitiv nicht vorbeikommen wird im Frühling. Wer die Reise in den Regenwald nicht persönlich antreten kann, darf wenigstens seine Optik offen tragen – Pflanzen, Blumen oder Lianen sind im Großstadt-Jungle präsenter denn je und wer Angst vor schnellen Regenschauern hat – der Friesennerz wird der neue Parka im Everyday Outfit. Wir haben auch schon mal reingeguckt und diese Teile auf unsere Favoritenliste gesetzt:

Shoecrush: Running oder High Tops?

Es wird daran liegen, dass ich selbst als Kind nie, niemals auch nur ansatzweise rosa Schuhe besaß- ich hätte sie meiner Mutter wahrscheinlich damals um die Ohren gepfeffert. Jetzt einige Jahrzehnte später scheine ich eine kindliche Manie zu entwickeln, welche auf rosa Produkte abzielt. Keine Angst mit Rüschen werde ich nicht beginnen, den Sneakern bleibe ich schon treu. Stellt sich gerade nur die Frage Running oder HighTops – ich meine Running Shoes - haben wir uns nicht langsam sattgesehen? Aber dann wiederum sind es ja die Retro Modelle von Reebok, die haben schon den Charme der 90er und würden zum meinen Schwarz-Weiß Uniformen grandios aussehen. Auf der anderen Seite stehen die High-Tops, ebenso 90er angehaucht, verbreiten sie aber doch eher den seriöseren Charakter – da würden natürlich auch Kleider gehen.... ihr merkt meine Entscheidungsfreude bezieht sich gerade nur auf die Farbe. Was sagt ihr: schnell oder hoch? Sporty oder gedresst? Manno, das Leben dreht sich nicht nur um Schuhe (sagte gerade die Stimme auf dem Off).

It‘s a flat world

Wer möchte nicht mit Absätzen laufen können – ständig, immer, mit diesen ultralangen Beinen? Wäre da nicht der Absatz, der bei so einigen Hindernissen und Geschwindigkeiten des Alltags dauerhaft im Weg zu sein scheint. Die Alternative ist recht einfach – Flats müssen her. Für schnelle Schritte und einen guten Look, den wir doch alle präferieren. Flache Schuhe haben längst ihren harschen Charakter abgelegt und wie selbst die Modeschauen auf der Welt zeigen, legen auch Designer vermehrt Wert auf Komfort und Bruchsicherheit.

All Eyes On: Giles Pre-Fall 2014

Giles Deacon ist einer dieser Designer die erst im Laufe der Zeit den Weg in die Welt der Kleidung fanden. Als junger Mann brach er auf um ein Marine Biologe zu werden. Nachdem er jedoch sein Chemie-A-Level nicht bestand, nahm seine Karriere einen anderen Kurs ein: zuerst in die Kunst und schlussendlich in die Mode. Während seines Studiums auf der Central Saint Martins besuchte Deacon die gleiche Klasse wie Alexander McQueen. Als er 1992 seinen Abschluss machte, beschloss er nicht sofort ein eigenes Label zu gründen. Vielmehr sammelte er praktische Erfahrungen bei Häusern wie Jean Charles de Castelbajac, Bottega Veneta oder Gucci bevor er 2004 seine Marke GILES ins Leben rief. Die Kritiken waren positiv. 2006 wurde er bei den British Fashion Awards als „Best New Designer“ und 2009 mit dem berühmten ANDAM Award ausgezeichnet. 2010 übernahm Giles Deacon dann die Position des Chef Designers bei Ungaro, die er jedoch bereits ein-einhalb Jahre später wieder verlässt. Seitdem konzentriert er sich ganz auf sein eigenes Label.

Trends: Von großen & kleinen Punkten

Nach allerhand grafischen Metamorphosen der letzten Monate haben es nun auch die Punkte wieder geschafft auf Kleidung offiziell ausgeführt zu werden. Dabei halten wir strikt an die Vorgabe „kleine Punkte für kleine Mädchen“ und „große Punkte für große Mädchen“. Unsere Stilvorgabe kommt nicht von ungefähr, denn das britische Label Giles zeigt in seiner aktuellen Pre-Fall Kollektion nicht nur wunderbare Muster und Schnitte – nein es sind die Riesenpunkte, die das kindlich-niedliche Image der Polka-Dots ablegen und dem Grafik-Trend die Krone aufsetzen.

Label Watch + Show Recap: Super Trash

Wir sind keine Glitzer-Girls, wir lieben einfach Styling. Ich muss immer wieder zugeben wie vorurteilsbehaftet man eigentlich tickt, hat ein Outfit bereits irgendwo eine Niete oder einen Stein zu viel, klicke ich weiter und schenke der ganze Nummer nie wieder eine Beachtung. Was natürlich eine Superfail darstellt. Manchmal muss man einfach zweimal hinschauen um mit einem Rundumschlag zu gehen. Genau das ist mir mit dem Label Super Trash passiert.

Styling: County Break

In den nächsten Tagen beginnt die große Stadtflucht. „Coming home for Christmas“ dudelt es irgendwie im Unterbewusstsein und wir drängeln uns durch überfüllte Züge, Busse oder die Schlangen am Flughafen – aber immer mit dem kribbeligen, nervösen Gefühl des Nachhause-Kommens. Egal wie alt wir werden, wenn man an Weihnachten zu seiner Familie fährt, kommen die kindlichen Erinnerungen längst vergangener Weihnachtstage zum Vorschein. Und wenn die erstmal gestillt sind, kommen die alten Freunde aufs Trapez – man trifft sich nur einmal im Jahr. Das ist besonders, aber auch darauf freut man sich und auch darauf an ein oder zwei Tagen im Jahr seine Teenagerzeit Revue passieren zu lassen.

Note: Der Anzug

Komischerweise gucken wir uns seit neustem immer mehr bei den Männern ab oder habe ich nur dieses Gefühl? Der Boyfriend-Look, der Boyfriend-Shape, die Boyfriend-Friese. Geht’s eigentlich noch, überall dieses bekloppte Attribut „Boyfriend“ anzuhängen? Dem Typen gehören die Klamotten doch noch nicht einmal, geschweigen denn der Style. Den Anzug dürfen Frauen ja auch tragen ohne ein hirnrissiges Attribut anzuhängen. Und da wären wir doch gleich mal beim Punkt: der Anzug.

Books: Dior Glamour

Es war einmal, ist der erste Schritt im Märchen. Bei Diors neuem Bildband namens „Glamour“ muss man nur den Titel betrachten um in eine andere Welt einzutauchen: Couture von 1952 bis 1962, als Fotograf Mark Shaw eng mit dem Haus zusammenarbeitete und die kleinen Details eines Luxushauses dokumentierte. Alles was er sah, angefangen vom Fitting bis zu den dramatischen Situationen vor der Show, Shaw hielt alle diese Momente fest und verpackte sie in Diors Glamour Book. Ein Bildband wie ein Manifest der Modegeschichte - 130 Bilder - großen Stars und glamourösen Roben, die Dior einen besonderen Platz in der Couture Geschichte sicherten – nicht ohne Grund, wie das Archiv von Mark Shaw beweist.

Styling: Intimates

Vielleicht ist in dieser Woche die Rubrik „Styling“ nicht ganz so vorteilhaft gewählt, denn es geht eher ums ausziehen als ums anziehen. Schwamm drüber. Es geht eher um den Moment, wenn man an einem kalten Vorabend die Badewanne verlässt, sich einen Tee kocht und sich in frische Laken fallen lässt. Dabei wahrscheinlich ein Buch liest und in Unterwäsche und Bademantel in der warmen Wohnung wuselt. Diese Vorstellung habe ich gerade im Kopf; Frage ist nur welche Musik würdet ihr anmachen? Ideen vor!

Im Showroom von Comptoir des Cotonniers

Über den Dächern der weißen Stadt – keinen anderen Ort hätten das Label Comptoir des Cotonniers für ihren Spring/Summer Showroom wählen können. Mal abgesehen von dem Wetterchaos, welches sich von einer so wunderbaren Terrasse gleich ganz anders anfühlt – Sacré-Cœur mit wolkigem Nebelgewand auf der einen Seite und der Eiffelturm im orange-getauchten Sonnenuntergangsfeeling auf der anderen. Wirklich atemberaubend. Aber das ist ja nur der Blick. Den eigentlichen Blick hatten wir nämlich nur auf die hippiesken Models, die leise ruhig und andächtig im Showroom flanierten.

Styling: MALAIKARAISS X brands4friends + Interview

Im Sommer überraschte uns die Newcomer-Designerin Malaika Raiss mit einer wunderbar gefühlvollen und femininen Kollektion für den kommenden Sommer 2014. Selbst deutsche Supermodels wie Kathrin Thormann schickte die Designerin über den Catwalk, um kurze Zeit später eine Hochglanz-Lookbook mit dem Kampagnengesicht Franzi Müller abzuliefern. Vielleicht erinnert ihr euch, wir waren für euch Backstage unterwegs und haben die ersten Shots eingefangen.

Interview Miriam Jacks

Das muss das Paradies sein. Ein Paradies für Frauen. Ich sitze auf einem ultra-gemütlichen Retro-Lounge-Sessel inmitten von außergewöhnlichen Beauty-Schätzen - einer erlesenen Auswahl internationaler High Class-Labels wie Tokyo Milk, Ellis Faas, Cosmetics á La Carte, Figs & Rouge, davines, Butter London sowie das australische Kultlabel Gorgeous Cosmetics uvm. Unweit von mir wird gerade ein atemberaubendes Make-up gezaubert und aus der Hair-Lounge kommt mir das Rauschen eines Föns entgegen.

Look: Über den Dächern Berlins

Mein kleiner Berlin Kurz-Trip ist auch schon wieder zu Ende. Aber bei so viel Sonne Ende Oktober werde ich mich hüten auch nur ansatzweise das Meckern zu beginnen, wie es in Berlin nun mal so üblich ist. Nach einer Woche ist auch die letzte Outfitoption mal langsam durchgespielt und ich sehne mich nach ein bißchen mehr Auswahl und Farbe. Am letzten Tag bekommt ihr nun also mal eine Jeans zu Gesicht, denn was für Viele ein Basic ist, trage ich wirklich nur in den seltensten Fällen. Gründe dafür gibt es keine, aber diese hier konnte ich euch nicht vorenthalten: Wohoo! Mavi X Chalayan.

Styling: Mixing deluxe

Ich nenne diesen Look mal kurzerhand „Alles-oder-Nichts“-Leo meets Tartan meets Streifen. Alles ist erlaubt, Hauptsache so kontrovers wie möglich. Wer sich mit einem Style nicht zufrieden geben möchte, hat jetzt die offizielle Erlaubnis wild durch zu probieren. Und man sieht ja, es funktioniert. Los bitte alle Mutigen vor!

Perspektiv-Wechsel

Ich frage mich heute tatsächlich, ob man eine Kaufentscheidung von vorne oder von hinten fällt. Auf der Suche nach passenden Sweatern gefiel mir die Rückseite meistens besser als die vordere. Ich habe eigentlich noch nie darüber nachgedacht, wie viel schöner hinten sein kann. Ich glaube das wird mein nächstes Kreativ-Projekt. Wenn ihr euch jetzt fragt, nach welchen Styling-Prämissen ich die Teile ausgewählt habe, nun, nach gar keinen, nur das sie in meiner virtuellen Wishlist gelandet sind. Happy Day und schaut euch doch heute mal die Menschen von hinten an. Vielleicht fällt euch ja so einiges auf. Erzählt es mir, wenn ihr wollt.