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Outfit: Das Tim Labenda Häkelkleid

So langsam lässt es sich nicht mehr vertuschen – der Bauch wächst und das Würmchen will anscheinend eigene Sichtbarkeit erlangen. ;-) Aber das ist ja auch das Schöne an einer Schwangerschaft, man zeigt seinen Bauch mit Stolz und grämt sich auch nicht wegen der addierenden Pfunde. Ich auf jeden Fall fühle mich happier denn je und wähle zusehends Kleider in der A-Line. Man muss nicht auf Mode verzichten nur weil man schwanger ist, eine Umstellung ist angesagt. In den nächsten Wochen könnt ihr zuschauen, wie ich runder werde und das Ganze in Mode verpacke. Ich bin selbst ganz gespannt.

My little Paris – Editorial

Ich habe mich halb totgelacht, als ich die Bilder aus Paris gesichtet habe, obwohl ich nicht das erste Mal in der Stadt war und sogar mehrere Monate in Paris gelebt habe, lief ich ständig mit dem Telefon-Navi rum. Um dann zu der bitteren Erkenntnis zu kommen, das auch das Telefon manchmal nicht den richtigen Weg weiß. Gut für uns, denn in Paris darf man sich gerne mal treiben lassen, durch interessante Hinterhöfe spazieren und neugierig den pittoresken Straßenfluchten folgen. Irgendwo ist immer ein Eck-Bistro und den Rotwein trinkt man an diesen Tagen bereits am Nachmittag, wie mir ein pfiffiger Kellner bei meiner Orangina-Bestellung versicherte.

Editorial: Next Stop 2015

Wow, was für ein Jahr. 2014 ist an uns geradewegs vorbeigezogen. Ich hatte ehrlich gesagt manchmal Schwierigkeiten, wirklich zu realisieren, was gerade abgeht, und schon in der nächsten Sekunde ist das nächste Highlight passiert. Aus einem Job resultierte der nächste und meine persönlichen Vorsätze, die ich noch zu Beginn des Jahres etwas vage formulierte, sind zu 100% eingetreten.

Editorial: Sports Avantgarde mit Y3

Ich liebe Sport, nur habe ich lange keinen gemacht. Die Schande liegt ganz bei mir. Ich schwöre täglich Besserung und was bleibt? Ich muss meine Motivation eben in das täglichen Styling integrieren. Basta, und kein Weg führt dran vorbei. Wie dem auch sei, kommen wir auf den Punkt: Ich liebe Sport und Sportklamotten und da hätten wir ein Label mit dem ich schon seit geraumer Zeit liebäugele: Y3, die Avantgarde-Marke aus dem Haus Adidas, designt bei dem

Editorial: Into Fall

Das letzte Wochenende gehörte einfach nur mir. Das Jahr hat steil begonnen und ist wie ein Pfeil an mir vorbeigezogen. Das war oder ist natürlich super, viel zu arbeiten, aber langsam komme ich an einen Punkt, wo mein Hirn HILFE schreit. Ich war gefühlt in jeder Woche in diesem Jahre in einem Land, bin umgezogen und habe privat meinen Frieden gefunden. Aber bei all dieser Schnelligkeit fordert dein Geist auch mal seine Ruhe ein. Was tat ich also?

Metrolook: Come back Swedish Hasbeens

Als Kind habe ich meine Mutter immer dafür bewundert, dass ihr Schuhe immer so schön geklappert haben und die Hosen endlos wallend im Wind wehten. Heute bewundere ich Leandra Medine, die die Holzsohlen-Sandalen wieder rauskramt und riesige Schlaghosen dazu trägt. Die Leute gucken schräg, ich weiß. Aber ich liebe nun mal klappernde Schuhe und Schlaghosen auch. Vielleicht nicht gerade in dieser Outfit-Komposition im sonnigen Herbst, aber sie haben mich wieder, die Swedish Hasbeens und meine Mutter ist stolz auf mich.

Metrolook: Hoch-Plateau mit Jil Sander Navy

Ich gewöhne mich gerade an ein neues Laufgefühl jenseits der 1,70 m Grenze. Mit sage und schreibe 7 cm Sohlen- Zusatz kann die Welt doch schon ganz anders aussehen. Fakt ist, diese Retro-Modelle im Wallabee-Stil und sportlicher Sohle müssen/können nur mit einer ebenso Retro-lastigen Hose, in meinem Fall der Marlene und leichter Bundfalte, kombiniert werden. Der Clou ist die Inès de La Fressange für Uniqlo Bluse, die seit gefühlten Jahrhunderten mal wieder das Thema Flanell auf‘s Trapez bringt.

EDITORIAL: Rough Sea mit Esprit

Wir sind zwar noch einige Tage mit Sonnenschein beseelt, aber eigentlich wissen wir doch schon was kommen wird. Niesel-regen, dicke Wolken, Schnee und das über einige Monate verteilt. Klar, der ein oder andere flüchtet aus Berlin gen Süden und verbringt den Rest des Jahres dort, wo andere Urlaub machen, aber der Großteil (auch wir) muss wohl oder übel da durch.

Interview Tim Labenda for Zalando

Die exklusive 10-teilige Kollektion von Tim Labenda kommt am 01. September in den Zalando Premium Shop. Wir haben die Teile vorab schon mal getestet und natürlich einige Fragen an den Meister gestellt: Hallo Tim,

ich bin ganz begeistert von deinen geradlinigen, manchmal burschikos wirkenden Stil, den du gerade entwirfst.

EDITORIAL: Tim Labenda für Zalando – exklusiv ab 1. September

Tim Labenda ist nicht nur der derzeitige „Fashion Hero“ Deutschlands, er zeigt auch seine eigene „Unendliche Geschichte“. Der Nachwuchsdesigner aus Süddeutschland ist eigentlich Herrenscheider bis Christian Arp, Chefredakteurin der Deutschen Vogue, ihm den Wink gab, Damenkleidung zu entwerfen. Seitdem steht Tim Labenda auf sämtlichen internationalen Podien und räumt Preise ab. Kein Wunder, denn sein schnörkelloses Design, seine pragmatische Handschrift und die Tragbarkeit seiner Kleidung sprechen den Zeitgeist an – Modern, lässig und mit einem avantgardistischen Hauch geprägt.

Lago di Como Diary #on a boat

Es sind die kleinen Auszeiten, das Gefühl des Wegseins und eine faszinierendes Kulisse, die ein überfordertes Gehirn manchmal braucht. Und dabei muss noch nicht einmal immer die Sonne scheinen, um einfach mal abzuschalten. Allein das Gefühl auf dem Boot über den Comer See zu schippern, war Genugtuung und Gedankeninput in seiner simpelsten Form. Vielleicht ist es auch einfach nur der leichte Seegang oder das wehende Haar – diese Momente, die wir auf diesem Bildern eingefangen haben, spricht eindringlich davon, einfach mal davonzufahren.

Lago di Como Diary #Limonta

Wenn man wollte, könnte man jeden Tag rund um den Comer See eine neue interessante Stadt erkunden, sich durch die Restaurants und Cafés schlemmen und von altertümlichen bis hin zu geschichtlichen Spots hangeln. Langeweile dürfte hier nicht aufkommen. Aber was machen, wenn man selbst müde ist, wenn man keine Lust auf Entdeckungstouren hat und sich einfach mal um den Verstand schlafen möchte? Ganz richtig, dann bleibt man zu Hause. Nach vielen stressigen Woche bin ich mal im Bett geblieben und so entstanden diese Bilder in der Dämmerung unseres kleinen Ortes, der aber auch einige romantische Winkel zu bieten hat.

Lago di Como Diary #Bellagio

Die Kleinstadt an der Spitze der Halbinsel, die die zwei südlichen Arme des Comer See trennt, ist der Inbegriff italienischer Vorstellungen. Mit den Alpen im Rücken liegt die Stadt am See so friedlich und malerisch am Ufer und birgt doch so viele historische Geheimnisse. Die Villa d’Este aus dem 16 Jh. oder die Villa Melzi mit dem Denkmal von Dante sind nur einige der pittoresken Bauwerke, die seit jeher die internationale Prominenz anlocken. Charly Chaplin war schon da, John F. Kennedy ebenso und George Cloony wird sogar am Comer See heiraten.

Lago di Como Diary #Bellano

Der kleine Ort am Comer See beeindruckt nicht nur durch typisch-enge Gässchen und das romantische Flair längst vergangener Tage. Der Clou liegt im Verborgenem: Vor Millionen Jahren formte er Gebirgsbach Pioverna mit immenser Kraft eine Schlucht durch den Fels, “Orrido di Bellano”. Gerade im Sommer sind die durchströmenden Wassermassen ein besonderes Naturschauspiel. Unser Tagestipp für Bellano: ein ausgedehntes Frühstück mit Blick auf den Comer See, danach schlendert man entspannt über den Markt, schaut sich die “Orrido di Bellano” an und endet wieder am Wasser bei einem kleinen Aperitivo. Entspannt Italienisch.

Metro Look: Regentauglich am Tag II der Modewoche

Tag 2: Guten Morgen Fussball-Kater, guten Morgen Megahitze. So begann der zweite Tag der Fashion Week Berlin. Die Laune irgendwo zwischen Super-Katastrophe und Gehirn-Amputation als der Wecker mich mit einem Hundebellen um 7:00 Uhr aus dem Bette zerrte. Aber gut, so ist das eben. Komischerweise hörte ich dazu heute bestimmt noch mehrere Male die Aussage: „Man, dein Leben will ich haben“. Ähm, willst du nicht! Aber dazu vielleicht an andere Stelle mehr. Meinen ersten Stopp machte ich bei Dawid Tomaszewski in der Deutsche Oper, weiter ging‘s auf einige Showroom-Termine bis heute Abend die Lala Berlin Show den krönenden Abschluss macht. Wie ich durch die Stadt gestolpert bin, seht ihr hier

Editorial: a farewell to Greece

Und wieder plärrt der Wecker um 7:03 Uhr in meinen Ohren, mechanisch wird die Decke zurückgeworfen, das Frühstück einverleibt und der Gang zur Bushaltestelle angetreten – jeden Tag die ganze Woche. Den ersten richtigen Gedanken, abseits von Müssen und Sollen, erlebe ich dann, wenn ich irgendwann abends meinen Rechner wieder zuklappe und denke alles geschafft zu haben. Und dann geht das Rad wieder von vorne los. War das richtig? Ist die Mail raus? Was ist mit dem Konzept? Der Tag geht zu Ende mit einer Mischung aus „on hold“ und Sehnsucht. Aber welche Sehnsucht? Die weg zu sein? Einen anderen Job zu haben? Sich seiner Gedanken Freiheit zu verschaffen?

SISLEY Event Serie mit Metropolitan Circus // Part I

Liebe Metro Leser, so ein Blog ist manchmal ganz schön unpersönlich, ihr wisst vielleicht mehr über mich als ich über euch. Aber das soll sich ändern. In diesem Monat startet eine kleine Metro-Event Serie im Sisley Store am Hackeschen Markt – jeden Donnerstag könnt ihr mich dort besuchen und mit mir über Styling, Blogging und was euch sonst noch so auf der Seele brennt, plaudern. Obendrauf warten auf euch tolle Gewinne, Aktionen, ein paar Drinks und meine Lieblingsmusik.

Outfit: Raffinierte Rückansicht

Wann habt ihr euch eigentlich das letzte Mal umgeschaut? Nach einem Outfit- einem Menschen, wann habt ihr das letzte Mal gedacht WOW, davon will ich mehr sehen und der Kopf drehte sich automatisch und wollte auch nur das letzte Detail aufsaugen? Ich erwische mich oft dabei, wie die einfachste Dinge mir den Kopf verdrehen, das kann ein kleiner Faltenwurf sein, ein Knitter an der falschen Stelle, der dann aber doch wieder sympathisch ist oder wie ein viel zu weiter Mantel beim Vorbeigehen im Wind weht. Dann drehe ich mich um, halte einen Moment inne und liebe Mode. Wie sie mit einfachen Dingen Authentizität schafft – unprätentiös und sensibel. Auf den ersten Blick ist der Look die klassische Kombination aus Schwarz und Weiß, dann dreht sich der Kopf und die feinen Linien des Rückens geben der weißen Bluse einen Moment. Wenn man sich die Zeit nimmt.

Shopping mit Helen Woigk

„Das Leben ist nichts für Feiglinge“, der Streifen, der im letzten Jahr mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde, war (auch) ihr Sprungbrett: Helen Woigk die sympathische Jungschauspielerin brillierte in ihrer Filmrolle als durchweg in Schwarz gekleidete Außenseiterin – für Metropolitan Circus zeigt sie hier eine ganz andere Facette. Wir waren einen Tag mit Helen unterwegs und haben im Sisley Store am Hackeschen Markt das Sortiment für den Sommer auseinander genommen.Helen bewies uns nicht nur vor der Kamera, dass sie zu Recht für den New Faces Award nominiert wurde, sondern dass sie auch ein feines Gespür für Mode hat. Mit jedem Outfit schafft es die gebürtige Berlinerin in eine andere Rolle zu schlüpfen, ob nun ganz seriös im Business-Anzug oder lady-like im 60er Jahre Dress. Wir haben für euch die Lieblingslooks von Helen Woigk in einem kleinen Editorial festgehalten: