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Labelwatch: The Fashion Story about Ulla Johnson

Etwas über Ulla Johnson zu sagen, bedeutet nicht nur über ihr gleichnamiges Label zu schreiben, sondern auch über ihre ganz persönliche Erfolgsstory. Geboren und aufgewachsen in Manhattan, weiß die waschechte New Yorkerin was es heißt am Puls der Zeit und der Mode zu leben; in einer Stadt wo die Überraschung an der nächsten Straßenecke warten kann. Genauso verhielt es sich mit ihrer eigenen Karriere, denn die Tochter von zwei Archäologen startete im Jahr 2000 mit einem knappen Budget von 5000 Dollar und einem unendlich weiten Horizont an Ideen, Leidenschaft und Hingabe, den sie immer wieder durch ihre Reiselust nährte.

Newcomer MBFWB: USE unused aus Ungarn + Interview

Die Berliner Modewoche ist manchmal eine kleine Wundertüte. Während hier und da immer wieder Stimmen laut werden, es seien nicht genug „Große“ Labels dabei, ist es doch immer wieder spannend wie sich „Kleine“ entwickeln und neue interessante Designer dazukommen. Einen genauen Abriss meiner liebsten Underdogs bekommt ihr dieser Tage noch, aber bei einer Marke musste ich mal genauer nachhaken: USE unused aus Ungarn. Die Einladung flatterte in der letzten Woche ins Haus und schon die ersten Images sahen unglaublich vielversprechend aus – clean, modern, feminin. Ich habe die drei Designer von USE unused im Vorfeld mal zu einem kleinen Online-Interview gebeten:

Video: "Nile" – Von der Gewalt der Natur

Im Mai diesen Jahres ist Douglas Dares Debütalbum "Whelm" erschienen. Für den Track "Nile" hat der Regisseur Rob Chiu ihm ein sagenhaftes Video produziert. Als Setting für eindrucksvolle Naturgewalten hat sich Rob Chiu dazu entschlossen, nach Nord-Wales zu fahren und im Nationalpark Snowdonia zu drehen. Zu nuancierten und ruckartigen Elektrobeats, die sich anfühlen, als würde einem das Herz stehenbleiben, ertönen gespenstische und dunkle Akkorde auf dem Piano. Feinfühlig und doch etwas abgründig erklingt der Gesang von Douglas Dare dazu.

Labelwatch: Titel A by Agyness Deyn

Erst gestern noch war ich auf der verzweifelten Suche nach diesem einen besagten Wintermantel (siehe FB). Wenn man sich erst etwas in den Kopf gesetzt hat, muss es zwangsläufig auch so sein. Dank einer aufmerksamen Leserin, (danke Katharina), die mir den Wink gab, mal bei Net-a-Porter zu suchen, fand ich das Überraschungslabel von Agyness Deyn mit dem tollen Namen Titel A. Seit 2013 arbeitet das Ex-Model bereits mit ihrer Schwester Emily Deyn und einem Freund an dem Modeprojekt. Und nach Sichtung aller Teile, sind wir mehr als geflasht von den tollen Basics und noch besseren Kombinationen.

Interview: Eva Padberg

Wer kennt sie nicht? Irgendwie ist sie die Frau von Nebenan, dann das Supermodel und jetzt auch noch Designerin: Eva Padberg. Während der Modewoche in Berlin hat das Allround-Talent gemeinsam mit Katja Will (C’est tout) ihre erste eigene Linie gezeigt und wir waren im Backstage-Getümmel mit dabei und haben der supernetten Eva ein paar Fragen gestellt:

Metro-Look: die perfekte Lederjacke

Die Lederjacke gehört zweifelsohne zu den Essentials in jeden Kleiderschrank. Auf der Suche nach der perfekten scheiden sich irgendwie die Geister. Klar tragen alle immer eine Schwarze, aber in diesem Jahr wehre ich mich vehement gegen diesen Trend. Ich habe die Augen offen gehalten nach jeder Menge weißer Modelle natürlich blauer und bin hängen geblieben an dieser: weiß-blau-gelb von der Niederländischen Marke Goosecraft. Für meinen sowieso nur mit weiß-blau-uni-gefüllten Kleiderschrank die perfekte Jacke gegen alltägliche Styling-Einfallslosigkeit. Zu meinem Glück musste ich für die Echt-Lederjacke noch nicht mal so tief in die Tasche greifen, mit einem Preis von round-about 200 Euronen ein verhältnismäßiger fairer Preis. Das Label Goosecraft ist spezialisiert auf Leder und mit etwas Glück findet ihr ja auch die perfekte Biker-Jacke. Check Check!

Labelwatch: Arthur Arbesser AW14

Alle großen Blätter scheinen ihn schon auf dem Schirm zu haben, von England über Frankreich und Italien sowieso, nur Deutschland braucht wie immer etwas länger, um den Blick für außergewöhnliches Design zu schärfen: die Rede ist von Arthur Arbesser. Der Österreicher ist erst bei jungfräulichen drei Kollektionen und schon kann er sich über internationalen Ruhm und Preise freuen. Mit seiner Spring Summer 14 Kollektion zeichnete ihn die Vogue Italia mit dem Nachwuchspreis aus und wer weiß, was da noch komme möge. Wir haben den sympathischen Österreicher mit dem gewuschelten Schopf in München bei den Italian Press Days getroffen und waren auch von seiner aktuellen Herbst/Winter Kollektion mehr als beeindruckt.

Trends: Von großen & kleinen Punkten

Nach allerhand grafischen Metamorphosen der letzten Monate haben es nun auch die Punkte wieder geschafft auf Kleidung offiziell ausgeführt zu werden. Dabei halten wir strikt an die Vorgabe „kleine Punkte für kleine Mädchen“ und „große Punkte für große Mädchen“. Unsere Stilvorgabe kommt nicht von ungefähr, denn das britische Label Giles zeigt in seiner aktuellen Pre-Fall Kollektion nicht nur wunderbare Muster und Schnitte – nein es sind die Riesenpunkte, die das kindlich-niedliche Image der Polka-Dots ablegen und dem Grafik-Trend die Krone aufsetzen.

Maiami Spring/Summer 2014

Ach ja, die verrückte Modewelt sitzt mal wieder in einer Zeitmaschine. Während bei uns Xaver wütet und wir uns eingemummt in dicken Strickpullis mit Glühwein aufwärmen, sind die Labels dieser Welt schon wieder im nächsten Frühjahr/Sommer. Ganz vorne mit dabei auf unserer Watchlist: Maiami. Das Berliner Label versprüht mit seiner handmade Strickware für die nächste Saison ein hippieskes 70er-Gefühl.

Shopping in Paris: Centre Commercial

Dass man in Paris gut shoppen kann, weiß man nicht erst seit gestern. Wenn man nicht zwangsläufig Franzose ist erscheinen einem wohl alle Miniboutiquen in den winzigsten Gässchen als hyper-interessant. Aber auch die sind dann und wann mal abgegrast und was bleibt? Die Highstreet-Filiastien a la Maje, Sandro und Co? Nein diesmal nicht. Unsere Prämisse in dieser Woche gilt tatsächlich dem französischen Design und dem dazugehörigen Handwerk. Wie in allen Metropolen versuchen Designer die asiatischen Produktionsstätten zu umgehen, um erstens gegen den Mainstream zu arbeiten und zweitens mit fairen, heimischen Produkten zu punkten. Und dass der Hertiage-Gedanke nicht gleich einen Bart trägt, sondern ziemlich cool ist, beweist das Centre Commercial.

Im Showroom von Comptoir des Cotonniers

Über den Dächern der weißen Stadt – keinen anderen Ort hätten das Label Comptoir des Cotonniers für ihren Spring/Summer Showroom wählen können. Mal abgesehen von dem Wetterchaos, welches sich von einer so wunderbaren Terrasse gleich ganz anders anfühlt – Sacré-Cœur mit wolkigem Nebelgewand auf der einen Seite und der Eiffelturm im orange-getauchten Sonnenuntergangsfeeling auf der anderen. Wirklich atemberaubend. Aber das ist ja nur der Blick. Den eigentlichen Blick hatten wir nämlich nur auf die hippiesken Models, die leise ruhig und andächtig im Showroom flanierten.

Im Showroom von Ritual Projects Paris

Im verwinkelten Stadtteil Marais besuchten wir den gerade erst im Frühjahr gegründeten Showroom von Ritual Projects. Erstaunlich ist, durch welche Hinterhöfe man in Paris geführt wird, um dann in einem durch-desigten Projektraum zu landen. Abgesehen von den Räumen sind auch die Labels, die Inhaberin Robin aus den u.a. Staaten importiert hat unglaublich inspirierend:

Label Watch: Maison Labiche

Maison Labiche ist eines dieser Label, die Kleidungsstücke produziert, die man gerne selber hat und seinem besten Freund und seiner besten Freundin schenkt. Die Idee ist simpel: man nehme T-Shirts und Sweatshirts und besticke den eigenen Namen, Kosewort oder einfach den Namen seines persönlichen Helden auf die Brust und Voilà – herauskommt ein kleines persönliches Schmuckstück perfekt für den Alltag.

Interview und HQ Visit Videdressing Paris

Seit der vergangenen Woche gibt es den französischen C-to-C-Shop Videdressing auch in Deutschland. Was aus einer Not heraus begann, ist mittlerweile ein Unternehmen und eine erfolgreiche Community geworden. Videdressing ist aber kein normaler Onlineshop für 2nd Hand Ware, hier finden sich wahre Schätze unter den 500.000 Produkten auf der Plattform. „Von Zara bis Prada“, so sagt Meryl Job, ist für Jeden etwas dabei. Videdressing ist ein Shop für Modeliebhaber,

Paris: Outfit Day 3

Was trägt man an einem Tag voller Schauen und Präsentationen, wenn die Sonne unermüdlich brennt und dabei der komplette Schrank schon auf Herbst-Garderobe eingestimmt ist? Nun ja, keine leichte Aufgabe, aber ich habe mich am zweiten Tag der Paris Fashionweek für ein nude-farbenes Kleid aus der Fall Collection von H&M entscheiden, darüber trage eine lange Trenchweste aus der Trend-Abteilung des Schweden und das Schuhwerk dürfte mittlerweile bekannt vorkommen: die All-time-Favorites von Margiela. Die Tasche ist vom Berliner Label Wanawake und die kurzen Handschuhe von & other Stories. Liebe Grüße Schlotti