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Hallo on board: Aileen Marika Hokari sagt salut! aus Paris

Das Metro Team bin ich nicht allein, das wäre auch gar nicht möglich, wir bekommen regelmäßig Unterstützung aus allen Ecken der Republik, aus Berlin, aus Hamburg und natürlich aus unserer Lieblingsstadt Paris. Wir sind alles Mädels, die noch ein anderes Leben haben, die noch andere Interessen haben und die, die Mode des Augenblicks aus eben anderen Blickwickeln sehen. Heute kann ich verkünden, dass es wieder regelmäßig Artikel aus Paris geben wird, denn wir haben ein neues Team-Mitglied: Hallo Aileen! Und somit übergebe ich mal kurz das Zepter und Aileen hat schon ein kleines Intro für euch vorbereitet:

Metro-Look: die perfekte Lederjacke

Die Lederjacke gehört zweifelsohne zu den Essentials in jeden Kleiderschrank. Auf der Suche nach der perfekten scheiden sich irgendwie die Geister. Klar tragen alle immer eine Schwarze, aber in diesem Jahr wehre ich mich vehement gegen diesen Trend. Ich habe die Augen offen gehalten nach jeder Menge weißer Modelle natürlich blauer und bin hängen geblieben an dieser: weiß-blau-gelb von der Niederländischen Marke Goosecraft. Für meinen sowieso nur mit weiß-blau-uni-gefüllten Kleiderschrank die perfekte Jacke gegen alltägliche Styling-Einfallslosigkeit. Zu meinem Glück musste ich für die Echt-Lederjacke noch nicht mal so tief in die Tasche greifen, mit einem Preis von round-about 200 Euronen ein verhältnismäßiger fairer Preis. Das Label Goosecraft ist spezialisiert auf Leder und mit etwas Glück findet ihr ja auch die perfekte Biker-Jacke. Check Check!

Styling: Gestrandet

In unserem wöchentlichen Styling haben wir uns von unseren Sehnsüchten nach Meer und Strand und auch ein Stück weit von der aktuellen Ausgabe, der Japanischen Numero inspirieren lassen. Schiffbrüchig, wie uns Querelle Jansen sind wir zwar nicht, wir kombinieren lieber die leichten Wasser – und Naturfarben in einen tragbaren Every Day Look.

From where I stand: the last 30 days

Das Jahr ist unglaublich imposant gestartet, Fashion Weeks, Veranstaltungen, Pressereisen – teilweise komme ich überhaupt nicht mehr hinterher und kann nur noch sagen wann ich wann wie und wo war, wenn ich meinen Fotofeed durchscrolle. Und eines morgens beim durchaus verpeilten Bürogang stellte ich fest, wie viele Bilder ich von meinen Schuhen mache – an Bushaltestellen, beim Kaffeekochen, beim Laufen, beim wer weiß nicht was - und prompt ergab sich daraus nicht nur eine Serie, sondern meine eigenes Monats-Recap. Ihr werdet feststellen, dass ich durchaus pragmatisch bin bei der Wahl meiner Schuhe, teilweise aus Zeitmangel, teilweise aus Bequemlichkeit. Hier kommen die letzten 4 Wochen:

My Garden State - Eleonora Carisi for Zalando

Es hat etwas von Garden State oder sogar Wes Anderson – entrückt und in ein Setting geschmissen, welches Mode zeigt, Kunst beinhaltet und mit der Absurdität des Alltags spielt. Ich frage mich warum und sitze selbst im Setting und spiele mit übergroßen Zitronen, Kirschen und sehe mich selbst wie ein übergroßes Blumenbeet. Ganz einfach es macht Spaß, es macht verdammt großen Spaß mit Dingen zu spielen und Kleidung zu tragen, die viele in dieser Kombination vielleicht als absurd einstufen würden. Aber genau davon lebt Mode und unser Zeitgeist – sehen wir nicht viel zu viel Uniformität und Trends, die uns längst nicht mehr sprichwörtlich hinter dem Ofen ‘vor locken können?

Die Trends aus London AW14

Seit einigen Tagen laufen die Hippster-Bärchen in London rum – von einigen Trends haben wir schon gehört – so wie Decken über die Schulter werfen wie bei Burberry oder der neue Star Wars Hype, der von New York geradewegs nach London schwappte. Aber mal ehrlich, ihr lauft nicht mit Decken rum und wir auch nicht: wir haben mal in Sachen Tragbarkeit die Londoner Labels inspiziert und heraus kam:

All Eyes On: Giles Pre-Fall 2014

Giles Deacon ist einer dieser Designer die erst im Laufe der Zeit den Weg in die Welt der Kleidung fanden. Als junger Mann brach er auf um ein Marine Biologe zu werden. Nachdem er jedoch sein Chemie-A-Level nicht bestand, nahm seine Karriere einen anderen Kurs ein: zuerst in die Kunst und schlussendlich in die Mode. Während seines Studiums auf der Central Saint Martins besuchte Deacon die gleiche Klasse wie Alexander McQueen. Als er 1992 seinen Abschluss machte, beschloss er nicht sofort ein eigenes Label zu gründen. Vielmehr sammelte er praktische Erfahrungen bei Häusern wie Jean Charles de Castelbajac, Bottega Veneta oder Gucci bevor er 2004 seine Marke GILES ins Leben rief. Die Kritiken waren positiv. 2006 wurde er bei den British Fashion Awards als „Best New Designer“ und 2009 mit dem berühmten ANDAM Award ausgezeichnet. 2010 übernahm Giles Deacon dann die Position des Chef Designers bei Ungaro, die er jedoch bereits ein-einhalb Jahre später wieder verlässt. Seitdem konzentriert er sich ganz auf sein eigenes Label.

Kopenhagen: Trends die bleiben

Immer wieder hören wir die Empörung der Skandinavien-Besucher über die überdimensionale Schönheiten der Nordlichter und ihr perfektes Verständnis von Kleidung und Stil. Nun, die Modewoche in Stockholm und Kopenhagen liegt zwar schon einige Tage zurück, aber natürlich verstehen wir auch was da gemeint ist.

Styling: County Break

In den nächsten Tagen beginnt die große Stadtflucht. „Coming home for Christmas“ dudelt es irgendwie im Unterbewusstsein und wir drängeln uns durch überfüllte Züge, Busse oder die Schlangen am Flughafen – aber immer mit dem kribbeligen, nervösen Gefühl des Nachhause-Kommens. Egal wie alt wir werden, wenn man an Weihnachten zu seiner Familie fährt, kommen die kindlichen Erinnerungen längst vergangener Weihnachtstage zum Vorschein. Und wenn die erstmal gestillt sind, kommen die alten Freunde aufs Trapez – man trifft sich nur einmal im Jahr. Das ist besonders, aber auch darauf freut man sich und auch darauf an ein oder zwei Tagen im Jahr seine Teenagerzeit Revue passieren zu lassen.

Shopping in Paris: Centre Commercial

Dass man in Paris gut shoppen kann, weiß man nicht erst seit gestern. Wenn man nicht zwangsläufig Franzose ist erscheinen einem wohl alle Miniboutiquen in den winzigsten Gässchen als hyper-interessant. Aber auch die sind dann und wann mal abgegrast und was bleibt? Die Highstreet-Filiastien a la Maje, Sandro und Co? Nein diesmal nicht. Unsere Prämisse in dieser Woche gilt tatsächlich dem französischen Design und dem dazugehörigen Handwerk. Wie in allen Metropolen versuchen Designer die asiatischen Produktionsstätten zu umgehen, um erstens gegen den Mainstream zu arbeiten und zweitens mit fairen, heimischen Produkten zu punkten. Und dass der Hertiage-Gedanke nicht gleich einen Bart trägt, sondern ziemlich cool ist, beweist das Centre Commercial.

Styling: Modern Basic

Egal wie viele Trendratgeber gerade versuchen mir Karos, Streifen und Bordeaux aufzuzwängen – nicht in dieser Woche. In der nächsten stylen wir uns wieder um Kopf und Kragen, diese jedoch steht ganz im Zeichen von Ruhe - auch kleidungstechnisch. Das überlange Herrenhemd wird als Kleid umfunktioniert und Opas alter Cardigan wird zum Kuschel-Ersatz. Die Boots sind obligatorisch und die halben Lederhandschuhe haben einen Alltags-Test verdient:

German Press Days: Ein Einblick in die Kollektionen für SS14

Die German Press Days sind längst zu einer Pflichtveranstaltung für alle Redakteure und Stylisten geworden. An zwei Tagen öffnen die Berliner Agenturen ihre Türen und präsentieren die frische Ware für die kommende Saison. Nicht jedem ist es möglich um den Erdball zu fliegen und bei allen Schauen und Präsentationen live dabei zu sein, um so besser ist es in familiärer Atmosphäre die Stücke wirklich mal haptisch zu greifen und Geschichten rund um die Labels zu erfahren. Auch wir waren in Sachen Sommertrends unterwegs und haben ein paar tolle Snapshots im Gepäck:

Label Crush: Bassike

Es ist schon lange nicht mehr passiert, dass mich ein Kleidungsstück oder sogar ein haptisches Produkt so sehr aus der Bahn geworfen haben, wie diese Kollektion vom australischen Label Bassike. „Ich möchte in euch wohnen“- war der erste Gedanke bei soviel blauem Minimalismus und gräulichem Schleier, der sich schon allein auf Bildern so gut anfühlt. Die beiden Designerinnen Deborah Sams und Mary-Lou Ryan haben Bassike in 2006 gegründet, um Teile zu kreieren, die es über eine Saison hinaus schaffen getragen zu werden. Zeitlos, avantgardistisch und aufs wesentliche beschränkt – wie gesagt ich fühle es bereits, der grauen Wollmantel schreit einfach nur: „werde mein Freund“ ....

Recap: Paris Fashion Week

In Paris wurden dieser Tage Nägel mit Köpfen gemacht- die letzten wichtigen Schauen für dieses Jahr sind über die Catwalks defiliert und während wir uns für den Winter bereit machen, sind modisch gesehen alle Blicke schon ‘gen Sommer gerichtet. Der Pariser Chic der großen Häuser verhält sich ruhig, fast ungewohnt still, wohingegen junge Pragmaten mit neuen innovativen Locations und Performances das gebeutelte Modepublikum wieder wachrütteln. Es ist ihnen auch nicht zu verdenken, nach New York, London und Mailand ist Paris die letzte Etappe der großen Schauen. Nach nunmehr 100 offiziellen und inoffiziellen Schauen ist es Zeit für ein Resümee, der wichtigsten Trends aus der französischen Ecke für das kommende Jahr zu ziehen:

Showroom: Dior

In diesem Jahr heißt es bei so einigen Designern Back to the Roots, bei Acne besinnt man sich auf die wesentliche Schöpfungsgeschichte und auch Raf Simons scheint bei Dior mal ein bisschen aufräumen zu wollen. In der aktuellen Kollektion ist das Basismaterial der ersten Stunde auf Raf-Art umgesetzt – er baut Dior neu zusammen –Rückblenden, Status Quo und zukünftige Themen fließen in die aktuelle Spring/Summer 14 Kollektion mit ein. Der Kreativchef schafft es mit seiner überdimensionalen Blumenparade der Show einen Bogen zu allen Aspekten der Dior-Geschichte ziehen zu können.

Paris: Outfit Day 3

Was trägt man an einem Tag voller Schauen und Präsentationen, wenn die Sonne unermüdlich brennt und dabei der komplette Schrank schon auf Herbst-Garderobe eingestimmt ist? Nun ja, keine leichte Aufgabe, aber ich habe mich am zweiten Tag der Paris Fashionweek für ein nude-farbenes Kleid aus der Fall Collection von H&M entscheiden, darüber trage eine lange Trenchweste aus der Trend-Abteilung des Schweden und das Schuhwerk dürfte mittlerweile bekannt vorkommen: die All-time-Favorites von Margiela. Die Tasche ist vom Berliner Label Wanawake und die kurzen Handschuhe von & other Stories. Liebe Grüße Schlotti

Paris: Die Avantgardisten

Paris ist kein Zuckerschlecken, die Locations und Präsentationsorte liegen meilenweit entfernt und die Masse an Veranstaltungen bricht alle Rekorde, zum Ende der Schauen-Saison ist daher noch mal ordentlich Durchhaltevermögen angesagt. Aber wenn man dann mit seinen Lieblings-Designern belohnt wird, nimmt man tatsächlich alles in Kauf ;-)