Bitteschön Mitteschön

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Mitteschoen Magazin

Berlin-Mitte – kaum ein anderer Kiez in der Hauptstadt ist mit so vielen Klischees behaftet wie dieser. Da werden Schubladen nur so auf und zu gemacht: „Schickimicki“, „viel zu teure Mieten“, „ sitzen alle im Café vor ihrem Macs und ner Latte in der Hand“, „überstylet bis zum geht nicht mehr“, „Schaulaufen“…..

Man kann also festhalten – entweder man mag es oder man macht (so weit es möglich ist) einen großen Bogen drum.

Drei Menschen, die Mitte augenscheinlich in ihr Herz geschlossen haben, sind Eugen Bräunig, Tina Linster und Paul Schlosser. Denn sie haben dem Stadtteil ein eigenes Magazin gewidmet – MITTESCHÖN. Wie der Name schon sagt, geht es um die schönen Dinge die in der Mitte Berlins passieren. So kann man in der ersten Ausgabe des kostenlosen Magazins erfahren, wo man in Mitte die besten Brötchen kaufen kann, wie der perfekte Tag in Mitte aussieht, was es neues bei Paul’sBoutique in der Torstrasse gibt oder wo die Mitte-Muttis die schönsten Kleider für ihren Nachwuchs bekommen.

Mitteschoen Magazin

„Wie wollen schauen, welcher Spirit durch Mittes Straßen weht, wo man gut isst, trinkt, tanzt, welches Schneiderlein die besten Gewänder näht, wer den aktuellen Beat gepachtet hat und wo die Kultur zu Hause ist.“

Das Magazin soll monatlich erscheinen und liegt in vielen Cafés und kleinen Läden (nicht nur in Mitte) aus. Wer noch kein Heft in den Händen hält, kann sich auf www.mitteschoen.com einen Vorgeschmack holen. Dort gibt es zusätzliche Rubriken, wie den Kieztalk, bei dem interessante Menschen aus Berlins Mitte vorgestellt werden.

Vielleicht wird das ein oder andere Klischee ja damit aus der Welt geschafft!?

Mitteschoen Magazin

D. Wilmer

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2 Kommentare

  1. benz bondo
    Erstellt am 13. September 2010 um 10:20 | Permanent-Link

    Lieber Buchhalter des Styles von Keil, liebe Schwanzlutscher von Mitteschön,

    habe eben das Vergnügen dieses neue Magazin zu studieren. Bitte sofort einstellen.

    Herzlichst,

    Benz Bondo, Berlin

  2. Bedamat
    Erstellt am 13. September 2010 um 22:47 | Permanent-Link

    Anm. d. techn. Dir.

    Lieber Benz Bondo,

    Immerhin hast du vergnügen dabei.. hatte ich auch. Ist schon sehr seltsam, hat was von Schülerzeitung vom Gymnasium Electronic Beats Stuttgart-Prenzlauer Berg… Nur ohne die Finanzierungsprobleme. Berlin Mitte ist eben auch heute noch ein schwer nachvollziehbarer Moloch und ein Bezirk im unaufhörlichen Wandel. Ich bin ja d’accord wenn mehr Leute die wirklich sagenhaften Käsespätzle im Lebensmittel entdecken und den Teeschuppen da werd ich mir wohl mal ansehen, aber mann muss doch auch nachsichtig mit den ganzen neuen Berlinern sein. Gibt hier ja wenig Anleitung, wie das so ist, in so ner neuen Stadt. Da muss man einfach mal den Alex-Turm da stehen lassen wo er ist, noch mal kurz im lonely planet nachsehen wo diese Bar 24 eigentlich ist und dann trifft man sich mit Maximilian und Louisa zu Frühstück bei italienischen Schrippen in der Kastingallee. Whatever.. Die sind in zwei Jahren ja dann auch wieder weiter nach New York oder Nizza oder sonst wo hin. Ich bleib in Mitte. Wir sehn uns dann da. Das mit dem Buchhalter versteh ich aber nicht. Grüße!
    bdmt

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